Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Steinbrück

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Steinbrück

ID: 789602
(ots) - Der falsche Mann hat zum falschen Zeitpunkt
einen richtigen Vorschlag gemacht. Obwohl er in der Sache richtig
liegt, ist Peer Steinbrück erneut mit voller Wucht ins Fettnäpfchen
getreten. Das Monatsgehalt Angela Merkels beträgt aktuell 16 085,91
Euro. Ja, gewiss, die Bundeskanzlerin wird davon leben können. Und
richtig ist auch, dass derartige Bezüge für viele Menschen, die hart
arbeiten müssen und wenig verdienen, utopisch sind. Aber gemessen an
den Gehältern von Führungskräften aus der Wirtschaft, Prominenten
oder Spitzensportlern, die weitaus weniger Verantwortung tragen, ist
das gar nichts. Hier passen die Verhältnisse nicht. Somit hat Peer
Steinbrück grundsätzlich recht, wenn er ein angemesseneres Gehalt für
Spitzenpolitiker fordert. Trotzdem hätte der SPD-Kandidat wohl besser
nichts dazu gesagt. Denn ausgerechnet Steinbrück, der noch immer
wegen seiner hohen Nebeneinnahmen durch Vorträge in der Kritik steht
und Angela Merkel ja ablösen möchte, setzt sich für höhere
Kanzlergehälter ein. Wer Kanzler werden will, sollte wissen, ob, wann
und wie man etwas sagt. Oder besser schweigt.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Steinbrücks Geld-Debatte
Mehr als ungeschickt
CARSTEN HEIL Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: 2013 kann kommen
Jahr der Entscheidung
THOMAS SEIM
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.12.2012 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 789602
Anzahl Zeichen: 1362

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bielefeld



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 475 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Steinbrück"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalen-Blatt (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

WESTFALEN-BLATT - Till Brönner: "Nichts aus Corona gelernt" ...
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un

34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder

NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in


Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt


Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Steinbrücks Geld-Debatte Mehr als ungeschickt CARSTEN HEIL ...
Warum nur hat Peer Steinbrück sich auf diese Debatte eingelassen? So recht der SPD-Kanzlerkandidat in der Sache hat, so intensiv muss er sich fragen lassen, ob er die Bundestagswahl überhaupt gewinnen will. Denn es ist mehr als eine Ungeschicklichkeit nach der für ihn schwierigen Debatte über

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Jahreswechsel ...
Es ist aber auch verflixt in diesem Jahr: Zweimal Wochenende mit darauf folgenden Feiertagen - angesichts der ausgiebigen Weihnachts- und Neujahrsfaulenzerei beschleichen uns Deutsche beinahe schon Schuldgefühle. Wenn das mal nicht aufs Bruttosozialprodukt schlägt... Keine Sorge, das verkrafte

Rheinische Post: Kanzler-Gehalt: Führende SPD-Politiker stützen Steinbrück/ Lauterbach: "Steinbrück hat Recht" ...
In der Debatte über die Höhe der Kanzlerbezüge sind führende SPD-Politiker dem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück zur Seite gesprungen. "Die sachliche Einschätzung Steinbrücks wird von allen in der Politik geteilt", sagte der Vorsitzende der NRW-Landesgruppe der SPD-Abgeordneten i

Südwest Presse: Kommentar: Steinbrück ...
Herr der Fettnäpfe Was immer Peer Steinbrück bewogen hat, sich jetzt um das Gehalt der Kanzlerin zu sorgen - es ist sein nächster Tritt in einen Fettnapf. Die SPD und ihre Klientel haben andere Probleme als die Frage, ob unsere Spitzenpolitiker genug verdienen. Soziale Gerechtigkeit, Alte


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z