Entwicklungs- und Schwellenländer rücken in den Fokus institutioneller Investoren

Entwicklungs- und Schwellenländer rücken in den Fokus institutioneller Investoren

ID: 790482
(ots) -

- Besonders gefragt: Investitionen in Erneuerbare Energien
- imug-Investorenumfrage im Auftrag der DEG

Investitionsmöglichkeiten in Entwicklungs- und Schwellenländern
rücken stärker in den Fokus institutioneller Investoren in
Deutschland. Besonders großes Interesse besteht an
Infrastrukturprojekten wie z.B. im Bereich Erneuerbarer Energien. Das
sind Ergebnisse einer Investorenumfrage, die das Institut für
Markt-Umwelt-Gesellschaft (imug) aus Hannover im Auftrag der DEG -
Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH unter rund
170 deutschen Kapitalanlagegesellschaften, Banken, Versorgungskassen,
Versicherungen und Stiftungen im Herbst 2012 durchführte. Ziel der
Umfrage war es, Präferenzen und potentielle Hindernisse für die
Finanzierung privatwirtschaftlicher Investitionen in Entwicklungs-
und Schwellenländern zu analysieren.

Angesichts der Schuldenkrise der EU-Staaten, des niedrigen
Zinsniveaus und der volatilen Aktienmärkte suchen institutionelle
Investoren nach sicheren Anlagen mit attraktiver Rendite. Fündig
werden sie, so die imug-Investorenumfrage, immer häufiger in
Entwicklungs- und Schwellenländern. Auf diese Weise können Anleger an
den Wachstumschancen dieser Länder teilhaben. Da nur wenige
Investoren direkten Zugang zu diesen Märkten haben, spielt die
Zusammenarbeit mit erfahrenen Finanzierungspartnern eine wichtige
Rolle. Auch die DEG, die seit über 50 Jahren private Unternehmen in
Entwicklungs- und Schwellenländern finanziert, wird verstärkt von
institutionellen Investoren angefragt.

Viele der befragten Investoren messen neben der Anlagensicherheit
auch der Nachhaltigkeit von Finanzierungsprojekten eine hohe
Bedeutung zu. Dabei sind die Einhaltung guter Umwelt- und
Sozialstandards sowie von Corporate Governance-Richtlinien wichtige


Kriterien.

Nach Sektoren betrachtet, bevorzugen institutionelle Anleger
Infrastrukturprojekte und hier vor allem Vorhaben im Bereich
Erneuerbarer Energien. Erprobte Technologien wie Wind- und
Wasserkraft, aber auch innovative Formen wie Solar- und Geothermie
sind für diese Investoren zunehmend finanzierbar. Zugleich ist der
Kapitalbedarf für Infrastrukturvorhaben in Entwicklungs- und
Schwellenländer sehr hoch, so dass ein verstärkter Einsatz
privatwirtschaftlichen Kapitals in Entwicklungs- und Schwellenländern
dringend erforderlich ist.



Pressekontakt:
Anja Strautz
Stellv. Pressesprecherin

DEG - Deutsche Investitions- und
Entwicklungsgesellschaft
Unternehmensentwicklung und Kommunikation
Kämmergasse 22
50676 Köln

Tel.: +49 221 4986 1474
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Datum: 03.01.2013 - 11:50 Uhr
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