Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG (Rostock) zu: Spekulationenüber Atommüll-Endlagerung in Russland
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Umweltminister Peter Altmaier (CDU) zwar ab. Doch die Zeit drängt.
Gibt es bis 2015 kein Endlager in Deutschland, droht Brüssel mit
Sanktionen. Es sei denn, man entledigt sich seines strahlenden Mülls
als Exportfracht in Staaten außerhalb der EU. Russland will um jeden
Preis Monopolist für die Atommüll-Endlagerung werden - ein Geschäft,
das Milliarden verspricht. Doch Russland ist schon jetzt eine
strahlende Kippe. Ein Endlager gibt es auch dort nicht. Russland ist
deshalb als atomares End-Depot nicht verantwortbar. Es wäre lediglich
eine billige Lösung, deutschen Nuklear-Abfall loszuwerden -
finanziell und gesellschaftlich. Denn Schwarz-Gelb und Rot-Grün
blockieren sich in der Endlager-Frage seit Jahrzehnten gegenseitig.
Der Atomschrott-Export gen Osten wäre daher nur ein Akt politischer
Feigheit
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Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
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jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de
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Datum: 04.01.2013 - 20:48 Uhr
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Rostock
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Politik & Gesellschaft
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