Westfalenpost: Kommentar zu CSU-Befindlichkeiten

Westfalenpost: Kommentar zu CSU-Befindlichkeiten

ID: 792751
(ots) -

Es klingt wie eine Posse: "Hiermit gebe ich zu
Protokoll: Die Zahlen stimmen nicht" quittierte CSU-General Dobrindt
die unliebsamen Umfragewerten des sonst so geschätzten
Allensbach-Institutes. Ein wenig fühlt man sich an Morgenstern
erinnert: "weil nicht sein kann, was nicht sein darf". Im Zweifel
biegen wir uns die Wirklichkeit nach unseren Wünschen
zurecht.

Dobrindts Reaktion zeigt zweierlei: Einmal will
sich die CSU den Glauben an ihre eigene (All-)Macht nicht
kaputtmachen lassen, schon gar nicht im Wahljahr. Der (klare) Sieg
bei der Landtagswahl im September war längst ausgemacht, auch, dass
man danach ohne den Koalitionspartner FDP weitermachen darf. Damit
wäre ja nur der bayerische Normalzustand wiederhergestellt.

Zum anderen ist zu sehen, welchen Stellenwert die
Demoskopie inzwischen hat. Die CSU hätte ja über die (tatsächlich
etwas zweifelhafte) Zahl locker hinweggehen können, nach dem Motto:
Am Ende entscheidet der Wähler und nicht Allensbach-Chefin Köcher.
Außerdem sind es noch neun Monate bis zu Wahl, und die CSU hat doch
einiges vorzuweisen in ihrer politischen Bilanz. Aber so ist es
nicht. Eine einzige Zahl bringt die stolze Partei ins Wanken.
Zumindest, bis vielleicht eine neue Zahl Wunsch und Wirklichkeit
wieder zusammenbringt.





Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Sozialbericht der Europäischen Kommission Westfalenpost: Kommentar zur Kritik an derÖkostrom-Förderung
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.01.2013 - 20:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 792751
Anzahl Zeichen: 1563

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 210 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Kommentar zu CSU-Befindlichkeiten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


Westfalenpost: Kommentar zur Kritik an derÖkostrom-Förderung ...
Ein Umsteuern auf Ökostrom ist alternativlos: Wer aus der Kernkraft aussteigt und die Umweltbelastung durch Kohlestrom senken will, der muss auf erneuerbare Energien setzen. Trotzdem liegt EU-Energiekommissar Günther Oettinger richtig, wenn er falsche Förderanreize beim Erneuerbare-Energien-Ges

Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Sozialbericht der Europäischen Kommission ...
Das Erfolgsmodell Europa steht vor seiner bisher größten Herausforderung. Die Finanzkrise absorbiert alle Energien der EU. Auf Brüssels Politikbühne wird nur noch über Rettungsfonds, Fiskal- und Bankenunion geredet und mit Milliarden und Abermilliarden jongliert.Die Seelen der Menschen aber b

Westdeutsche Zeitung: Berlin profitiert vom Länderfinanzausgleich = von Frank Uferkamp ...
Die Zahlen sind gigantisch: Das kleine Land Berlin hat seit der Wiedervereinigung rund 45 Milliarden Euro an Hilfe von den anderen Ländern kassiert - mehr als die fünf neuen Bundesländer zusammen. Das ist eine gewaltige Summe und ein politischer Skandal. Natürlich hat Berlin das Geld nicht g

Westfalen-Blatt: Streit um zu teure Trassengebühren: Das Amtsgericht Mayen (Rheinland-Pfalz) hat den bundesweit ersten Mahnbescheid gegen die Deutsche Bahn (DB) erlassen. ...
Wegen überhöhter Trassenpreise ist in dieser Woche der bundesweit erste Millionen-Mahnbescheid gegen die Deutsche Bahn (DB) erlassen worden. Das berichtet das Bielefelder Westfalen-Blatt (Mittwochs-Ausgabe). Der Bescheid wurde vom Amtsgericht (AG) Mayen erlassen und beläuft sich auf elf Milli


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z