Neue OZ: Kommentar zu Parteien / SPD
ID: 793496
Ein Taucherdrama von 1988 heißt "Im Rausch der Tiefe". Dieser
Filmtitel würde gut beschreiben, was die FDP seit 2010 im vierten
Jahr in Folge aufführt. Nur die Freien Demokraten bringen es fertig,
so leidenschaftlich binnen eines Umfrage-Intervalls ihre Wählergunst
zu halbieren. Sie dümpeln abermals bei zwei Prozent auf Bundesebene.
Das ist die verdiente Quittung für die wieder voll ausgebrochene
öffentliche Führungs- und Personaldebatte der Liberalen. Den Bürgern
gebührt ein großes Kompliment: Sie strafen die ewige
Selbstbeschäftigung ab.
Ein anders gelagertes Problem mit ihrem Spitzenmann für die
Bundestagswahl treibt die SPD um. Die Sozialdemokraten verlieren bei
Forsa zwei Prozentpunkte, auch weil Peer Steinbrück zuletzt sehr
häufig seine eigenen Finanzen und Vorstellungen davon verteidigen
musste, anstatt seine Pläne zur Rettung der Euro-Zone in den
Mittelpunkt zu stellen. Die Schwächen der FDP und SPD kommen der auf
Rekordhöhe liegenden Union zugute. Die Bundeskanzlerin und
CDU-Vorsitzende Angela Merkel arbeitet eben stets an der Sache
orientiert. Sie selbst wirkt unantastbar. Die demoskopische Bewegung
zeigt, wie lebendig das Volk selbst am politischen Tagesgeschäft
teilnimmt. Möge dieses spannende Wahljahr die Stimmberechtigten dazu
treiben, ihr Kreuz zu setzen. Die gesellschaftlichen Probleme harren
einer Lösung, und die möglichen Zusammensetzungen der Parlamente sind
so bunt wie selten.
Robin Fehrenbach
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.01.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 793496
Anzahl Zeichen: 1818
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 218 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Parteien / SPD"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell
Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt
"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Afghanistan ...
Drohnen statt Soldaten Einen Krieg zu beenden ist oft schwerer, als ihn zu beginnen. Besonders, wenn es nach Jahren zermürbender Kämpfe zum militärischen Patt kommt. Für US-Präsident Barack Obama ist deshalb die Lage in Afghanistan prekär. Dass sein Sicherheitsberater nun einen vollstÃ
Neue OZ: Kommentar zu Prozesse / Terrorismus / NSU ...
Nicht ablenken Klappern gehört zum Handwerk, auch bei Gericht. So meinten die Anwälte von Beate Zschäpe, die 488 Seiten dicke Anklage gegen ihre Mandantin könne gar nicht zugelassen werden. Mal werde ihr die Gründung des NSU vorgeworfen, mal nur die Mitgliedschaft. Dass die Beweisführu
Neue OZ: Kommentar zu Kirchen / Missbrauch / Kriminalität ...
Wer schadet mehr? Man fragt sich, wer hier dem Ansehen der Kirche mehr schadet: Kriminologe Pfeiffer oder die Bischöfe selbst. Immerhin, sie werden den Vertrag mit dem Forscher nicht leichtfertig gekündigt haben. Denn die Wirkung war klar: Sie erwecken den Anschein, als hätten sie nackte A
Neue OZ: Kommentar zu Europa / Arbeitslosigkeit / Armut / Kommission ...
Nicht nur Euro retten Welch traurige Bilanz: Obwohl viele Milliarden Euro in die Krisenstaaten geflossen sind, ist die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone auf Rekordniveau gestiegen. Und EU-Kommissar Laszlo Andor bilanziert, 2012 sei mit Blick auf die soziale Lage ein weiteres sehr schlechtes J




