Neue Westfälische (Bielefeld): Klagen gegen die neue Haushaltsabgabe für ARD und ZDF Reform statt

Neue Westfälische (Bielefeld): Klagen gegen die neue Haushaltsabgabe für ARD und ZDF
Reform statt Zwangssteuer
STEFAN BRAMS

ID: 794895
(ots) - Die Verschleierung fängt schon mit der
Namensgebung an: Haushaltsabgabe wird die Neuregelung zur
Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks genannt. In
Wahrheit ist die Abgabe nichts anderes als eine Zwangssteuer, um das
teuerste öffentlich-rechtliche Rundfunksystem der Welt weiterhin
üppig mit Geld zu versorgen. Es ist eine Zwangssteuer, weil ich
zahlen muss - egal ob ich die öffentlich-rechtlichen Sender
einschalte, egal ob ich überhaupt einen Fernseher besitze. Spät, aber
nicht zu spät, regt sich nun Widerstand gegen diesen Irrsinn.
Unternehmen, deren Abgaben zwar nur acht Prozent des gesamten
Gebührenaufkommens ausmachen, haben Klagen angekündigt. Gut so, denn
sie und ihre mächtigen Interessenverbände können sich eher Gehör
verschaffen als der einzelne Bürger. Doch auch die können etwas tun.
Sie können den Verantwortlichen in den Sendern ihren Unmut mitteilen
und sich an ihre Landtags- und Bundestagsabgeordneten wenden. Die
Vertreter der Parteien sind es, die in den Aufsichtsgremien der
Sender sitzen. Sie haben diese Zwangssteuer letztlich beschlossen.
Sie sind die richtigen Adressaten für den Unmut. Sie sind es, die in
einer geradezu symbiotischen Beziehung zu den Sendern leben, den
Nimmersatten immer mehr Geld zutreiben, um weiterhin Zugriff auf
dieselbigen zu haben. Reform des ganzen verfilzten
öffentlich-rechtlichen Systems statt Zwangsabgabe: Das ist das Gebot
der Stunde.



Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Frankfurter Neue Presse: Hat die SPD aufs falsche Pferd gesetzt? Dr. Dieter Sattlerüber den Ansehensverlust von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Neue Westfälische (Bielefeld): Wer bezahlt was?
Farbe bekennen
ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.01.2013 - 18:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 794895
Anzahl Zeichen: 1726

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bielefeld



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 249 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Klagen gegen die neue Haushaltsabgabe für ARD und ZDF
Reform statt Zwangssteuer
STEFAN BRAMS
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Höhe der Rente hängt auch vom Wohnort ab ...
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr

Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar

Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich


Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)


Neue Westfälische (Bielefeld): Wer bezahlt was? Farbe bekennen ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN ...
Ein Experiment war 2005 zu besichtigen: Angela Merkel ging damals mit einem Steuererhöhungsversprechen in die Bundestagswahl. Um zwei Prozent sollte die Mehrwertsteuer erhöht werden. Die Große Koalition beschloss dann sogar drei Prozent, aber das steht auf einem anderen Blatt. Immerhin war de

Westdeutsche Zeitung: SPD/Steinbrück = Von Frank Uferkamp ...
Als Peer Steinbrück im Jahr 2002 durch eine Verkettung mehrerer nicht von ihm beeinflusster Umstände quasi über Nacht zum Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen wurde, gab es den hämischen Ausspruch der CDU: "Peer - wer?" Nun, da Peer Steinbrück für seine Partei das Kanzlera

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu Japan/Konjunkturprogramm ...
Wieder einmal gibt ein konservativer japanischer Ministerpräsident Geld mit vollen Händen aus, das er gar nicht hat. Die stolze Summe von 173 Milliarden Euro soll die daniederliegende Wirtschaft ankurbeln. Dabei kann man in Japan die Nutzlosigkeit von Konjunkturprogrammen besichtigen. Jahrelan

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur Haushaltsabgabe ...
Vermutlich würde sich niemand über die knapp 18 Euro monatlich aufregen, würde er ein innovatives, spannendes und informatives Programm erhalten. Gutes Fernsehen kostet Geld, das versteht jeder. Doch zum einen sind gut gemachte Sendeformate mittlerweile wie eine Nadel im Heuhaufen bei mittern


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z