Zur Not dauert es halt länger - wenn Architekten Kosten drücken müssen
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In einer telefonischen Befragung wurden die 180 von BauInfoConsult befragten Architekten zu einem Gedankenspiel aufgefordert: Sie sollten spontan überlegen, auf welche Produkteigenschaften eines Baustoffes oder Installationsprodukts sie am ehesten verzichten würden, um einen günstigeren Preis zu erzielen.
Da selbst im "Geiz-ist-geil"-Land Deutschland die Anforderungen an Baumaterial hoch sind, wollen nur wenige befragte Planer bei der Materialqualität, der Umweltfreundlichkeit oder der Normenkonformität der Produkte knapsen. Da bleibt also nicht mehr viel Einsparpotenzial.
Die Zeche müssen deshalb am ehesten die beauftragten Baufirmen zahlen: Denn 40 Prozent der Architekten können gut auf eine schnelle, 20 Prozent auf eine einfache Verarbeitbarkeit verzichten. Die Konsequenzen bei einem Verzicht auf diese Eigenschaften trägt schließlich vor allem der Verarbeiter.
Doch auch beim Design müssen die Planer mitunter Abstriche machen: Ein weiteres Fünftel der Befragten verzichtet zugunsten einer günstigeren Lösung zur Not auch auf eine ansprechende Optik des Produkts.
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Datum: 23.01.2013 - 17:50 Uhr
Sprache: Deutsch
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Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Bau & Immobilien
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