Neue OZ: Kommentar zu Draghi

Neue OZ: Kommentar zu Draghi

ID: 803367
(ots) - Mehr Mut zeigen

Schön, dass das auch mal jemand sagt: Die Euro-Krise hat ihren
Höhepunkt möglicherweise nicht überschritten, die Lage bleibt
angespannt. EZB-Chef Mario Draghi hat auf dem Weltwirtschaftsforum in
Davos all jenen widersprochen - vorwiegend Politikern -, die sich in
übertriebenem Optimismus üben. Nichts ist gut in der Euro-Krise, auch
wenn sich vereinzelt Besserungen abzeichnen. Das große Problem einer
mangelhaft konstruierten Währungsunion bleibt ungelöst.

Draghi sind in der Debatte die Hände gebunden. Als EZB-Chef ist er
zur politischen Neutralität verpflichtet. Er kann den Staats- und
Regierungschefs nicht vorschreiben, welche Reformen sie zu tun oder
zu lassen haben. Allerdings hält er ihnen den Rücken weiter frei:
Draghi kündigte an, die Krisenpolitik seiner Institution
fortzusetzen.

Das verschafft den Regierungen Zeit. Aber sie müssen sie auch
entschlossen nutzen. Die geplanten neuen Kontrollmechanismen für
Banken sind ein Anfang. Es muss aber viel intensiver über eine
Harmonisierung von Steuer- und Haushaltspolitik diskutiert werden.
Die Bundesregierung sollte bei diesen Themen mehr Mut und Initiative
zeigen. Denn gerade Deutschland läuft die Zeit davon: Die Konjunktur
zieht an, zugleich will Draghi offenbar an seiner Niedrigzinspolitik
festhalten. Das bedeutet fast zwangsläufig steigende Inflation.



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Outplacement: Sicherer im Veränderungsprozess -   Trennung von Mitarbeitern belastet auch Vorgesetzte Kölner Stadt-Anzeiger: Solarworld-Gründer Asbeck kauft Rhein-Schloss von Gottschalk
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.01.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 803367
Anzahl Zeichen: 1654

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Osnabrück



Kategorie:

Wirtschaft (allg.)



Diese Pressemitteilung wurde bisher 244 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Draghi"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Mehr Steuern für Reiche, weniger für alle Anderen: Was die Linke mit der Steuer vorhat / Linke legt eigenes Steuerkonzept vor - Reichinnek: Regierung macht "Politik für reiche Kumpels" ...
Angesichts der Debatte über eine Steuerreform hat die Linke im Bundestag ein eigenes Konzept vorgelegt und fordert radikale Änderungen bei der Einkommensteuer auf Kosten von Spitzenverdienern und Millionären. "Bisher hat sich die Koalition vor allem dadurch ausgezeichnet, Politik für ihre r

Außenminister bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht/Johann Wadephul sieht sich als mächtigsten Plattsnacker der Welt ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß

Außenminister Wadephul bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß


Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung


"Next China": Deutsche Weltmarktführer vor Chancen und Herausforderungen ...
„Wer sich als Weltmarktführer behaupten will, muss sich mit China auseinander setzen“, erklärte Corinne Abele von Germany Trade & Invest (gtai). Dies treffe vor allem auf den Maschinenbau, aber in zunehmendem Maße auch auf andere Branchen zu. „An der Spitze kann nur bleiben, wem es geli

Börsen-Zeitung: Gold glänzt wieder heller, Marktkommentar von Dieter Kuckelkorn ...
Bis vor kurzem waren die Erwartungen vieler Anleger und Analysten für die Preisentwicklung von Gold im laufenden Jahr vorwiegend negativ. Bereits 2012 hatten Investments in dem Metall enttäuscht, der Goldpreis ist im vergangenen Jahr kaum gestiegen. Und seither hat sich bei der Notierung des E

Weser-Kurier: Zur Ausbildungssituation in Deutschland schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 26. Januar 2013: ...
Seit Jahren berichten Gewerkschaften davon, dass Betriebe Lehrlinge in erster Linie als preiswerte Aushilfskräfte betrachten. Das betrifft offenbar besonders die Gastronomie. Die Betriebe in den Problembranchen müssen aufpassen, dass ihnen ihr schlechtes Image nicht schadet. Wer schlechte Bedi

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur vorzeitigen Rückzahlung der EZB-Kredite ...
Die durchaus umstrittenen Liquiditätsspritzen von insgesamt einer Billion Euro, die die Europäische Zentralbank (EZB) den europäischen Banken zur Verfügung gestellt hatte, scheinen ihr Ziel erreicht zu haben. Die EZB wollte damit den Finanzsektor stabilisieren, ohne gleichzeitig die Kreditve


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z