Chinas neue Musentempel / 50 Opernhäuser mit ambitionierter Architektur in Bau oder gerade eröffnet / Dokumentation im 3sat-Thementag "Im Reich des Drachen" zeigt Prestigebauten und den Trend zur Oper
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Erstausstrahlung
"In China ist vieles einfacher, auch was die Vorschriften angeht.
In Deutschland wird genau hingeschaut. In China ist ein Beschluss da,
und dann geht's los." So beschreibt Bühnenplaner Horst Kunkel die
Arbeit an den Großbaustellen in China, wo Opernhäuser, die neuen
Statussymbole im Reich der Mitte, entstehen sollen. Er hat schon
mehrere Bühnen in China geplant und umgesetzt. Arbeit gibt es genug:
Etwa 50 Opernhäuser sind gerade fertiggestellt worden oder stehen
kurz vor ihrer Vollendung, mehrere Dutzend weitere sind in Planung.
Nirgendwo sonst auf der Welt werden so viele neue Theater- und
Opernhäuser gebaut wie derzeit in China - und allesamt mit
außergewöhnlicher Architektur. Filmemacher und Opernkenner Ralf
Pleger ist für seine Dokumentation "Chinas neue Musentempel" durch
chinesische Mega-Citys gereist und traf Sänger und Musiker, junge
Opernfans, chinesische Funktionäre und Bauherren sowie ausländische
Auftragnehmer und Baumanager. Es sind Begegnungen, die erstaunliche
Einblicke in das moderne Kulturleben und in die junge Gesellschaft
Chinas bieten, und verdeutlichen, welche Rolle dabei Architektur und
Projektplanung spielen. Die Dokumentation zeigt 3sat im Rahmen des
Thementags "Im Reich des Drachen", am Sonntag, 3. Februar, ab 6.00
Uhr.
In China entstehen Vorzeigeprojekte, entworfen von internationalen
Stararchitekten wie Zaha Hadid, Meinhard von Gerkan und Klaus Lenz:
das Opernhaus in Guangzhou, das Henan Art Center Zhengzhou und das
Grand Theater Chongqing. "Chinas Metropolen, von denen es bekanntlich
sehr viele gibt, greifen die westliche Tradition des repräsentativen
Opernhauses auf und setzten sie per Regierungsauftrag und im großen
Stil um", erzählt Filmautor Ralf Pleger. In kürzester Zeit werden
Prachtbauten hochgezogen. Mit diesen Bauten schmücken sich die
Beamten der Region, es sind Statussymbole, die ihre Reputation
steigern. "Vor 50 Jahren hätten wir auch gerne schöne Opernhäuser
gebaut", sagt Yu Zhang, Präsident des Guangzhou Opera House. "Aber
wir mussten sehen, dass wir genug zu essen hatten." Der Wohlstand
wächst kontinuierlich in China - und jede Stadt, die etwas auf sich
hält, gönnt sich einen Musentempel. "Angesichts des einzigartigen
Potenzials ist es reizvoll zu fragen, ob China sich nun zum
Opernparadies der Zukunft entwickelt. Wie der Film zeigt, gibt es
darauf im Moment keine einfachen Antworten, dafür aber viele
faszinierende Anregungen", meint der Filmautor.
Hinweis für Journalisten: Sie finden ein ausführliches Dossier zum
3sat-Thementag "Im Reich des Drachen" sowie die Dokumentation "Chinas
neue Musentempel" als Video-Stream sowie ein ausführliches Interview
mit Filmautor Ralf Pleger unter www.pressetreff.3sat.de
Pressekontakt:
Presse und Öffentlichkeitsarbeit 3sat
Pepe Bernhard
Telefon: +49 (0) 6131 - 701 6261
E-Mail: bernhard.p@3sat.de
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Datum: 30.01.2013 - 16:13 Uhr
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