Pressekonferenz:
Digitaler Waffenhandel und unternehmerische Verantwortung für Menschenrechte
ID: 806716
in autoritären Staaten leben gefährlich - und das nicht zuletzt dank
westlicher Überwachungstechnologie. In dem arabischen Golfstaat
Bahrain zum Beispiel sind seit Beginn der Protestbewegung Anfang 2011
wiederholt Daten aus der Überwachung von Telefon- und
Internetverbindungen benutzt worden, um Dissidenten festzunehmen und
zu misshandeln. In Verhören wurden sie mit ihren Aussagen aus
vertraulichen Gesprächen und E-Mails konfrontiert. Möglich ist dies
offenkundig durch sogenannte Staatstrojaner: Überwachungssoftware,
deren Einsatz in Deutschland gegen die Verfassung verstoßen würde.
Welche Unternehmen aus Deutschland und anderen westlichen
Demokratien liefern die Technologie, die solche
Menschenrechtsverletzungen ermöglicht? Was bedeutet die Überwachung
für kritische Journalisten und Aktivisten vor Ort? Und wie können
Firmen dazu gebracht werden, ihrer unternehmerischen Verantwortung
für die Menschenrechte auch im Ausland gerecht zu werden?
Reporter ohne Grenzen, Privacy International, das European Center
for Constitutional and Human Rights und das Bahrain Center for Human
Rights laden ein zur
PRESSEKONFERENZ:
Digitaler Waffenhandel und unternehmerische Verantwortung für
Menschenrechte
am Mittwoch, 6. Februar 2013 um 11 Uhr
in den Räumen des European Center for Constitutional and Human
Rights, Zossener Str. 55-58 (Aufgang D, 5. Stock), 10961 Berlin
Als Gesprächspartner sind anwesend:
MARYAM AL-KHAWAJA, Mitbegründerin und geschäftsführende
Präsidentin des Bahrain Center for Human Rights (Kopenhagen), Tochter
des seit April 2011 in Bahrain inhaftierten Menschenrechtsaktivisten
Abdulhadi Al-Khawaja
WOLFGANG KALECK, Generalsekretär des European Center for
Constitutional and Human Rights (Berlin)
ERIC KING, Forschungsdirektor von Privacy International (London)
CHRISTIAN MIHR, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen (Berlin)
Im Anschluss stehen die Gesprächspartner für Interviews zur
Verfügung.
Anmeldungen bitte an rog@reporter-ohne-grenzen.de
Pressekontakt:
Christoph Dreyer / Ulrike Gruska
Reporter ohne Grenzen
Phone: +49 (30) 60 98 95 33-55
presse@reporter-ohne-grenzen.de
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Datum: 31.01.2013 - 13:08 Uhr
Sprache: Deutsch
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Berlin
Kategorie:
Menschenrechte
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