Grünes Herz schlägt schwach
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Grünes Herz schlägt schwach
"Damit das Grüne Herz der Agrarpolitik nicht weiter geschwächt wird, muss sich die deutsche Bundesregierung bei der konkreten Ausgestaltung der Agrarpolitik für ein zwingendes starkes Greening der Direktzahlungen einsetzen", fordert Meissner. Zudem habe jedes Land die Möglichkeit auf nationaler Ebene Direktzahlen zur Öko-Förderung umzufunktionieren und Subventionen auf maximal 300.000 Euro pro Betrieb zu begrenzen. Dies seien effektive Möglichkeiten, um Kleinbauern und ökologische Landwirtschaft zu stärken.
Als "skandalös" bezeichnete es der WWF, dass sich die Staatschefs ihrer Internationalen Verantwortung entzögen, indem sie die Hilfen für Internationale Zusammenarbeit zusammenstreichen. Die Kommission hatte in ihrem Vorschlagsentwurf noch 70 Milliarden Euro für diesen Posten veranschlagt. Nun sollen es nur noch 55,9 Milliarden werden. Die EU-Staaten verfehlten "äußerst großzügig" das selbst gesteckte Ziel, mindestens 0,7 Prozent des Haushalts für Internationale Entwicklung auszugeben, so der WWF. Der WWF fordert zudem, dass die verbliebenen Mittel für Strukturfonds nun endlich dafür genutzt werden, keine umweltschädlichen Transportgroßprojekte zu finanzieren. Vielmehr sollten sie in die Förderung von dringend benötigten Klimaschutzmaßnahmen fließen.
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Roland Gramling, Pressereferent, WWF Deutschland, Tel.: +49 (0) 30 / 311 777 425; roland.gramling@wwf.de
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Datum: 08.02.2013 - 18:31 Uhr
Sprache: Deutsch
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