Schwäbische Zeitung: Gefährlicher Wettlauf - Kommentar
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neue Gefahr und die heißt: Währungskrieg. Etliche Länder manipulieren
den Wert ihrer Währungen, um ihrer Wirtschaft Vorteile zu
verschaffen. Sie wollen dadurch ihre Ausfuhren verbilligen. China
geht schon lange mit schlechtem Beispiel voran, Japan eifert den
Chinesen jetzt nach. Die Europäische Zentralbank widersetzt sich
glücklicherweise Forderungen, in die Wechselkurse einzugreifen - und
sich damit endgültig zum Handlanger der Politik zu machen. Das ist
ehrenwert. Ein US-Notenbanker brachte das Problem laut Wall Street
Journal mit einem recht derben Vergleich auf den Punkt: "Eine Währung
abzuwerten, ist so, als würde man ins Bett machen. Erst fühlt es sich
gut an. Aber dann wird das Ganze zu einem echten Schlamassel." Wenn
nämlich immer mehr Länder Gefallen an weichen Währungen finden,
beginnt ein Abwertungswettlauf, an dessen Ende der Kollaps des
Finanzsystems und das Aus für den Freihandel stehen. Das wäre fatal
für die Exportnation Deutschland.
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Datum: 10.02.2013 - 22:07 Uhr
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