Verfahren zur Montage und Demontage von Dichtverbindungen an Rohrleitungen und Apparaten

Verfahren zur Montage und Demontage von Dichtverbindungen an Rohrleitungen und Apparaten

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Montageanweisung zum optimalen, regelkonformen Verfahren nach VDI 2290:2012-06 im HDT-Seminar am 26. Februar 2013 in München



(PresseBox) - Die VDI 2290:2012-06 verlangt im Sinne des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) Anstrengungen zur Reduzierung schädlicher Emissionen. Unter anderem wird im Rahmen der Qualitätssicherung eine Verfahrensanweisung mit festgelegten Vorgehensweisen zur Montage und Dokumentation gefordert.
Leckagen an Flansch-/Dichtverbindungen verursachen hohe Kosten, gefährden Mitarbeiter und schädigen die Umwelt. Als Hauptursache für versagende Dichtverbindungen wird eine mangelhafte Montage und das Fehlen einer Montageanweisung gesehen. Die Anforderungen an den Anlagenbetreiber in Bezug auf Qualifizierung des Personals zur Montage von Dichtverbindungen steigen stetig. Die Qualifizierung und Überprüfung des Personals erfolgt nach der EN 1591-4 (aktuell als Entwurf vorliegend).
Die Druckgeräterichtlinie Richtlinie 97/23/EG DGRL/PED, Gesetze wie Betriebssicherheitsverordnung BetrSichV, Bundesimmissionsschutzgesetz BImSchG und die zugehörigen Regelwerke verlangen eine geregelte Anweisung zur richtigen Montage von Dichtverbindungen an das Montagepersonal. Jedes Unternehmen der Prozessindustrie muss eine Verfahrensanweisung haben. Es gibt sowohl auf nationaler als auf internationaler Ebene Vorschläge bzw. genormte Verfahrensanweisungen, die häufig in der täglichen Praxis zu Problemen führen. Das Anziehen von Dichtverbindungen mittels Drehmoment gilt als Allheilmittel, führt aber, falsch angewendet, zur Erhöhung von Leckagen. Ein wesentlicher Punkt ist auch die richtige Kontrolle einer verschraubten Flanschverbindung. Hierzu bietet die aktuelle Erarbeitung der VDI 2862-2 interessante Erkenntnisse, die einen Teil üblicher Montageanweisungen zum Scheitern verurteilen. Letztendlich soll auch noch das Emissionsminderungsgebot des BImSchG beachtet werden. Diese Anforderung wird bisher von keiner bekannten Montageanweisung erfüllt.
Flanschverbindungen werden wiederkehrend geprüft oder müssen für Reparaturen geöffnet werden. Zur Erfüllung aller Anforderungen gehört die richtige Auswahl der Dichtung, das optimale Montageverfahren und die sachgerechte Überprüfung des Montageergebnisses. Das Seminar "Verfahren zur Montage und Demontage von Dichtverbindungen an Rohrleitungen und Apparaten" am 26. Februar 2013 in München vermittelt alle erforderlichen Kenntnisse. Verglichen und beurteilt werden bekannte, vorliegende Anweisungen. Es klärt über den aktuellen Stand der Technik auf und bietet einen Entwurf für die optimale, regelkonforme Verfahrensanweisung. Ein weiterer Termin für dieses Seminar ist der 25. Juni 2013 in Essen.


Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte auf Anfrage beim Haus der Technik, Tel. 0201/1803-344 (Frau Wiese), Fax 0201/1803-346, eMail: information@hdt-essen.de bzw. im Internet unter http://www.hdt-essen.de/W-H050-02-314-3

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