EU muss auf Forschung und Wettbewerbsfähigkeit setzen
ID: 813833
EU muss auf Forschung und Wettbewerbsfähigkeit setzen
Anlässlich der Einigung des Europäischen Rates auf den Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union für die Jahre 2014-2020, erklärt der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Ernst Dieter Rossmann:
Mit der Einigung der Regierungschefs auf einen EU-Finanzrahmen für die Jahre 2014 bis 2020 wurde eine große Chance für den Bildungs-, Innovations- und Forschungsstandort Europa vertan und das Ziel der Schaffung einer echten Innovationsunion im Rahmen der Europa 2020-Strategie rückt in weite Ferne.
Bundeskanzlerin Angela Merkel trägt die Verantwortung dafür, dass die EU zugunsten von Agrar- und Strukturförderung nicht mehr in der Lage sein wird, deutlich mehr Mittel in Zukunftsprojekte zu investieren. Der Bundestag, die Europäische Kommission und das EU-Parlament hatten sich für starke Akzente zugunsten von Forschung, Bildung und Wissenschaft ausgesprochen.
Wir werden die internationale Wettbewerbsfähigkeit der EU nur durch konsequente Investitionen in Bildung und Forschung dauerhaft sichern können.
Kanzlerin Merkel hat gemeinsam mit Großbritanniens Premier David Cameron eine Politik der Stagnation in der EU durchgesetzt.
Wir setzen nun unsere Hoffnungen auf das Europäische Parlament. Die geplanten 70 Milliarden Euro für das nächste Forschungsrahmenprogramm "Horizont 2020" sind zwar ein Aufwuchs gegenüber dem vorangegangenen Rahmenprogramm. Weder für die Wissenschaft noch für die Industrie ist diese Steigerung jedoch hinreichend. Wir brauchen gerade in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise starke Impulse für Innovations- und Bildungsförderung in der EU. Hier muss deutlich nachgebessert werden.
Pressekontakt:
SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de V.i.S.d.P. Herausgeber Thomas Oppermann MdB, Redaktion Hannes Schwarz TELEFON (030) 227-522 82 / (030) 227-511 18 TELEFAX (030) 227-568 69 E-MAIL presse@spdfraktion.DE
PresseKontakt / Agentur:
SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de V.i.S.d.P. Herausgeber Thomas Oppermann MdB, Redaktion Hannes Schwarz TELEFON (030) 227-522 82 / (030) 227-511 18 TELEFAX (030) 227-568 69 E-MAIL presse(at)spdfraktion.DE
Datum: 12.02.2013 - 17:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 813833
Anzahl Zeichen: 2214
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 297 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"EU muss auf Forschung und Wettbewerbsfähigkeit setzen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die SPD-Bundestagsfraktion hat ein Positionspapier (https://www.spdfraktion.de/sites/default/files/documents/position-praevention.pdf) beschlossen, das konkrete Maßnahmen für einen besseren Kinder- und Jugendschutz sowie eine stärkere und ressortübergreifende Präventionspolitik fordert. Ziel is
Starke Kommunen sind die Grundlage für Vertrauen in den Staat ...
Kommunen am Limit: Das Sondervermögen allein reicht nicht. Gefordert sind strukturelle Reformen, weniger Bürokratie und faire Steuerpolitik, damit starke Kommunen gute Leistungen vor Ort sichern können. Wiebke Esdar, stellvertretende Fraktionsvorsitzende: "Der heutige Aktionstag der Kommun
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken ...
Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu stärken. Die SPD-Frakt
Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion
Le mariage pour tous endlich auch in Deutschland einführen! ...
Zur heutigen Abstimmung in der französischen Nationalversammlung über die Öffnung von Ehe und Adoptionsrecht für lesbische und schwule Paare erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Mit der Ehe für Alle, le mariage pour tous, werden gleiche Rechte für Le
Berliner Zeitung: Zum Pferdefleisch-Skandal: ...
EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg fühlt sich nicht zuständig. Formal ist er im Recht. Pferdefleisch schädigt das Gewissen, aber nicht die Gesundheit. Doch sollte die EU aus solchem Gebaren lernen. Nach dem BSE-Skandal führte Europa die Kennzeichnung für Rindfleisch ein. Sie soll ab 2014 au
Frankfurter Rundschau: Zu den Atomtests in Nordkorea: ...
Die entscheidende Frage ist, ob Nordkoreas aggressive Aufrüstung an dem diffizilen Mächtegleichgewicht etwas ändert. Dazu könnte es kommen, wenn die Mächte der Region, allen voran China und die USA, zu dem Schluss kämen, dass die Bedrohung eines nuklearbewaffneten Nordkoreas außer Kontrol
Menschenrechtsbeauftragter bedauert Ausreiseverbot für iranischen Regisseur Panahi ...
Heute wird der Wettbewerbsbeitrag des iranischen Regisseurs Jafar Panahi bei den 63. Internationalen Filmfestspielen von Berlin (Berlinale) gezeigt. Wie 2011, als Panahi Jury-Mitglied der 61. Berlinale war, durfte er auch in diesem Jahr nicht aus dem Iran ausreisen. Dazu erklärte der Beauftragte




