Neue OZ: Kommentar zu Lebensmittel / Messen / Biofach
ID: 813928
Die Pioniere des Ökolandbaus sind anfangs verlacht und verspottet
worden. "Langhaarige in Latzhosen" und "komische Körneresser" waren
noch harmlose Häme. Das Bild hat sich gewandelt, die Nischen-Freaks
von einst dürfen sich bestätigt fühlen.
Denn heute startet in Deutschland nicht nur die Biofach als
weltgrößte Fachmesse für Bioprodukte. Zugleich wächst auch unter den
Verbrauchern der Zuspruch für ökologisch hergestellte Lebensmittel.
Und Begriffe wie Agrarwende und Abkehr von intensiver
Massentierhaltung liefern reichlich Zündstoff in der Bauernschaft.
Fast ein halbes Dutzend Agrarressorts in den Bundesländern ist
mittlerweile in den Händen der Grünen. Das ist ein deutliches
politisches Signal für eine bevorstehende neue Ära in der
Landwirtschaft, zumal EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos eine ähnliche
Richtung einschlagen will.
Eitel Sonnenschein herrscht aber in der Biobranche keineswegs. Die
Akteure können nicht damit zufrieden sein, dass der Ökosektor zwar
wächst, die Zahl der Betriebe und die Anbaufläche aber stagnieren.
Dass Deutschland deshalb immer mehr Bioware importieren muss, hat mit
ökologischem Wirtschaften wenig zu tun. Berlin und Brüssel müssen
handeln: Eine Korrektur der Überförderung etwa von Biogasanlagen ist
überfällig. Sie führt letztlich zu teils absurd hohen Pachten für
Flächen, die überdies für die Nahrungsmittelproduktion verloren
gehen.
Klaus Jongebloed
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.02.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 813928
Anzahl Zeichen: 1772
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 267 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Lebensmittel / Messen / Biofach"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Schauspielerin Christine Neubauer meidet trotz privater Szene-Kontakte Mallorcas Partymeile. Grund der Zurückhaltung ist eine unangenehme Erfahrung: "Einmal bin ich mit dem Auto am Bierkönig vorbeigefahren, in unserem offenen Jeep. Als die Leute mich sahen, ging das Gegröhle schon los: '
Wirtschaftsweiser Truger macht Bundesregierung für Haushaltslücke mitverantwortlich / Achim Truger sondern macht Ausgabenentscheidungen der Bundesregierung für das Defizit verantwortlich. ...
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Debatte um den knappen Bundesetat hat der Wirtschaftsweise Achim Truger teure politische Einzelmaßnahmen der Bundesregierung als wesentliche Ursache für das aktuelle Finanzloch kritisiert. "Es war nicht klug, die Gastro-Mehrwertsteuer zu senken oder die Mü
Wirtschaftsweise Truger warnt vor Zerbrechen der Regierung / Achim Truger sieht den Zusammenhalt der Bundesregierung durch den verschärften Streit um die anstehenden Sozial-Reformen akut gefährdet. ...
Angesichts der hitzigen politischen Debatten um die aktuellen Sozial-Reformen hat der Wirtschaftsweise Achim Truger vor einem vorzeitigen Ende der amtierenden Bundesregierung gewarnt. "Ich mache mir große Sorgen, dass sich der Ton bei den sogenannten Sozial-Reformen so verschärft, dass die Po
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Geldanlage ...
Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank bekommt inzwischen jeder Sparer zu spüren. Weil die Gemeinschaft mit billigem Geld marode Südstaaten und deren Banken in Griechenland, Spanien, Portugal und bald auch Zypern vor der Pleite retten, sind die Zinsen im Keller. Eine Rendite jens
Weser-Kurier:Über die verpatzte Energiewende schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 13. Februar 2013: ...
Erst die Siag-Nordseewerke, jetzt Cuxhaven Steel Construction: Die Zahl der Unternehmen, die von der verpatzten Energiewende betroffen sind, steigt. Und mit jedem weiteren gescheiterten Unternehmen sind die Schicksale Hunderter Arbeitnehmer verbunden. Auch bei Repower, einem Anlagenbauer aus Bre
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur OECD-Kritik an Steuerschlupflöchern für Großkonzerne ...
Unternehmen wie Amazon, Google oder Ikea stehen in der Kritik, weil sie an Auslandsstandorten zwar gute Geschäfte machen, in diesen Ländern aber kaum Steuern bezahlen. Die Wirtschaftsorganisation OECD bestätigt mit ihrer Analyse den Verdacht. Gerade global tätige Konzerne legen großes Gesch
Börsen-Zeitung: Warnschüsse, Kommentar zur Diskussion um eine gezielte Abwertungspolitik einzelner Volkswirtschaften, von Detlef Fechtner. ...
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat sich gestern um einen ziemlich unaufgeregten Ton bemüht, als er auf Wechselkurse zu sprechen kam. Mit ruhiger Stimme verwies er darauf, die G7 hätten doch umgehend bekräftigt, was sie schon immer gesagt haben und worüber ja sowieso Einvernehmen her




