Kommentar von ÖDP-Chef Sebastian Frankenberger zum Aschermittwoch: Grundlegende Ethik nötig
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Kommentar von ÖDP-Chef Sebastian Frankenberger zum Aschermittwoch: Grundlegende Ethik nötig
München / Passau "Der Aschermittwoch ist ein guter Tag zum Innehalten und zum Nachdenken darüber, was wir als Menschen der Gesellschaft zurückgeben sollen. Für mich steht fest: Wir brauchen einen anderen Politikstil. Einen Politikstil, der die Bürger mitnimmt, ihnen Visionen eröffnet, wie eine Gesellschaft aussehen soll, in der alle ihren Platz finden. Die aktuelle Politik bietet den Bürgern keine Alternativen, sondern nur die vermeintlich schnelle Lösung irgendwelcher Probleme, die im Grunde niemand mehr nachvollziehen kann. Es fehlt am ideellen Überbau und am Blick auf die Gesamtsituation.
Als grundlegende Ethik brauchen wir daher eine goldene Regel der Politik:
Der oberste Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch an die zukünftigen Generationen und solidarisch an alle Menschen auf diesem Planeten. Wir leben in Einheit mit der Schöpfung.
Deshalb freue ich mich schon auf den Wahlkampf. Dann haben wir als ÖDP die Gelegenheit, unser gutes Programm und unser Gesellschaftsmodell vorzustellen und mit den Bürgern weiterzuentwickeln. Wir ÖDP-Mitglieder haben es satt, ständig aufwändig Unterschriften für Volksbegehren und Petitionen zu sammeln. Wir wollen endlich in den Landtag und ins Europaparlament, um nicht immer die Fehler anderer Parteien korrigieren zu müssen, sondern um selbst aktiv Vorschläge einbringen zu können." Sebastian Frankenberger ist seit 2010 Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).
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Datum: 13.02.2013 - 13:21 Uhr
Sprache: Deutsch
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