Mali: Im Norden droht Hunger
CARE verteilt Nahrungsmittel an 26.000 Menschen / Humanitärer Zugang weiterhin schwierig
ID: 818018
weiterhin eingeschränkt ist, konnte die Hilfsorganisation CARE in den
letzten Tagen in der Region um Timbuktu Nahrungsmittel an knapp
26.000 Menschen verteilen. "Obwohl die Risiken für humanitäre
Unterstützung weiterhin enorm hoch sind, müssen wir die Hilfe
aufrechterhalten und ausbauen", mahnt Claudine Mensah Awute,
CARE-Länderdirektorin für Mali.
Über eine halbe Millionen Menschen im Norden Malis leiden bereits
jetzt unter Nahrungsmittelknappheit, weitere 1,2 Millionen sind nach
Schätzungen des Welternährungsprogrammes davon bedroht. Die
humanitäre Gemeinschaft befürchtet, dass sich der Hunger in Nord-Mali
und in Teilen der Region Mopti in den nächsten Tagen und Wochen
weiter verschärfen wird. Nahrung, Wasser, Sanitäreinrichtungen und
Hygiene sind die wichtigsten Prioritäten der humanitären Hilfe. Das
hat CARE in einer Befragung von neu angekommenen Flüchtlingen in
Mopti und Ségou ermittelt.
Dazu kommen Traumata und der Verlust von Angehörigen und der
Heimat. Die Berichte der Menschen, die aus dem Konfliktgebiet
fliehen, zeichnen Bilder der Verzweiflung und der Angst. Mohamed, ein
50jähriger Mann aus Diabaly, berichtet von einer Januarnacht der
Kämpfe: "Es war ein Albtraum. Wir versteckten uns im Haus, vor Angst
erstarrt, aber das Schlimmste stand uns noch bevor. Eine Kugel wurde
durch die Wand des Zimmers meiner Kinder geschossen und traf meinen
zehnjährigen Sohn am Kopf. Er sollte nie wieder aufwachen."
"Häufig fliehen Mütter alleine mit ihren Kindern, oder die
Kleinsten müssen sich sogar ohne Eltern auf den Weg machen",
berichtet CARE-Direktorin Claudine Mensah Awute. "Sie sind auf den
guten Willen von Gastfamilien oder Verwandten angewiesen und auf
unsere humanitäre Hilfe."
Seit Mitte Januar hat CARE knapp 670 Tonnen Nahrungsmittel an
intern Vertriebene und Gastgemeinden verteilt, dazu erhielten 2.320
Familien Hilfsgüter wie Decken, Seife, Moskitonetze und Matratzen. In
den kommenden sechs Monaten plant die Hilfsorganisation, insgesamt
200.000 Menschen in Timbuktu, Mopti und Ségou mit Hilfe zu erreichen.
Um die Nothilfe für die vom Konflikt betroffenen Menschen in Mali
und der Region auszubauen, ist CARE auf Spenden angewiesen. Bitte
unterstützen Sie unsere Arbeit:
Spendenkonto 4 40 40
Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198 Onlinespenden unter
www.care.de/spenden.html
Pressekontakt:
Rückfragen bitte an:
CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Sabine Wilke
Telefon: 0228 / 97563 46
Mobil: 0151 / 147 805 98
E-Mail: wilke@care.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.02.2013 - 12:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 818018
Anzahl Zeichen: 2925
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bonn/Bamako
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 150 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mali: Im Norden droht Hunger
CARE verteilt Nahrungsmittel an 26.000 Menschen / Humanitärer Zugang weiterhin schwierig"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CARE Deutschland-Luxemburg e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bonn/Kattowitz, 15. Dezember. Am späten Samstagnachmittag fand die UN-Klimakonferenz COP24 im polnischen Kattowitz ihren Abschluss. Am Ende nahmen die teilnehmenden Länder ein umfangreiches Paket an Entscheidungen an, die insbesondere ein Regelwerk für die Umsetzung des Pariser Klimavertrages
CARE zur Lage im Jemen: "Die Menschheit versagt" Aktueller Bericht sieht 20 Millionen Menschen von Hunger bedroht / CARE unterstützt monatlich eine Million Notleidende ...
"Es gibt eine einfache Definition von Hunger: Sie heißt Versagen. Wenn hunderttausende Menschen vom Hungertod bedroht sind, hat die Menschheit versagt." So kommentiert CARE-Generalsekretär Karl-Otto Zentel den heute veröffentlichten Bericht über die Hungersituation im Jemen. Na
Advent, Advent... Ein CARE-Paket statt Krawatte und Socken ...
Wenn der Weihnachtsmann ein Notunterkunfts-Paket samt Planen, Hammer, Nägeln und Schaufel transportieren müsste, würde das womöglich nicht gut gehen. Zum Glück muss er das nicht, denn das übernehmen wir für ihn - und für Sie: Die Hilfsorganisation CARE bietet Ihnen und Ihrer Leserschaft W
Weitere Mitteilungen von CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Noch mehr Eigenverantwortung für jugendliche Projektmacher: Think Big geht ins vierte Jahr ...
- 27.000 Think Big Jugendliche haben 1.300 Ideen realisiert - 60 Projekte erhalten 2013 eine zusätzliche Förderung von 1.000 Euro - Projektmacher coachen andere Jugendliche mit eigenem Budget Unter dem Motto "Gute Ideen? Nicht warten. Starten." ermutigt Think Big auch in diesem J
Bibel TV bringt ProChrist 2013 nach Hause ins Wohnzimmer / Größter Gottesdienst Europas an acht Abenden im Programm des christlichen Fernsehsenders ...
"Zweifeln und Staunen", das ist das Motto der überkonfessionellen Großveranstaltung ProChrist 2013, die vom 3. bis zum 10. März in der Porsche-Arena in Stuttgart stattfindet und über Satellit in über 800 Orten in 17 Ländern in Kirchen, Stadthallen und Kongresszentren übertragen
Marion Dönhoff Preis 2013: Vorschläge erbeten ...
DIE ZEIT ruft ihre Leser in diesem Jahr zum elften Mal auf, Vorschläge für den "Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung" einzureichen. Einsendeschluss ist der 5. April 2013. Die drei Stifter - die Wochenzeitung DIE ZEIT, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Ge
Zwei Millionen Euro für Kinderhilfsprojekte / United Charity freut sich über die nächste Million für den guten Zweck / Auch im März warten besondere Auktionen ...
Der nächste Meilenstein ist erreicht: United Charity erzielt mit Auktionen für den guten Zweck die zweite Million. Seit drei Jahren unterstützt die gemeinnützige Stiftung aus Baden-Baden weltweit Kinder- und Jugendhilfsprojekte. Einmalige Dinge und exklusive Erlebnisse wie die Gitarre von




