Straubinger: Weg für Ausbildungs- und Qualifikationsoffensive Altenpflege frei
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Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages den Gesetzentwurf zur
Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der Altenpflege
beschlossen. Dazu erklärt der familienpolitische Sprecher der
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Max Straubinger:
"Der Weg für die von Bund, Ländern und Verbänden am 13. Dezember
2012 unterzeichnete Vereinbarung zur, Ausbildungs- und
Qualifikationsoffensive Altenpflege' ist frei. Die
Koalitionsfraktionen haben heute die rechtlichen Grundlagen dafür
geschaffen. Während der dreijährigen Laufzeit der Offensive kann nun
die Zahl der Auszubildenden zur Altenpflegerin oder zum Altenpfleger
stufenweise um jährlich 10 Prozent steigen und bis zu 4.000
Pflegehelferinnen und Pflegehelfer können für eine Nachqualifizierung
zur Altenpflegefachkraft gewonnen werden.
Zentraler Gegenstand des Gesetzentwurfs ist die Stärkung der
bestehenden Möglichkeiten zur Ausbildungszeitverkürzung und die
Wiedereinführung der Vollfinanzierung von nicht verkürzbaren
Weiterbildungen zur Altenpflegefachkraft durch die Bundesagentur für
Arbeit und die Jobcenter. Dadurch können künftig neben dem Ausbau der
Erstausbildung verstärkt auch lebens- und berufserfahrene Menschen im
Wege der Umschulung für das Berufsfeld gewonnen werden.
Die Sicherung der Fachkräftebasis in der Altenpflege gehört zu den
gesellschaftspolitisch wichtigen Aufgaben der nächsten Jahre. Gute
Pflege kann ohne eine ausreichende Zahl qualifizierter und
motivierter Pflegekräfte nicht gewährleistet werden. Vor diesem
Hintergrund appelliere ich an die Länder, den Gesetzentwurf im
Bundesrat zügig zu behandeln, damit die Regelungen rechtzeitig vor
Beginn des neuen Ausbildungsjahres in Kraft treten können und
ausreichend Vorlaufzeit bleibt, um bei Betroffenen für die Ausbildung
zu werben."
Pressekontakt:
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Telefon: 030 / 227 - 5 5012 / - 5 2427
Fax: 030 / 227 - 5 60 23
www.csu-landesgruppe.de
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Datum: 20.02.2013 - 13:05 Uhr
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