Westfalen-Blatt: zum Test von Strompreisportalen
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Versuchung noch wachsen lassen, durch einen Anbieterwechsel mehrere
hundert Euro zu sparen. Was könnte da praktischer sein, als sich auf
Knopfdruck bei einem Vergleichsportal im Internet den günstigsten
Versorger anzeigen zu lassen - und am besten gleich den Vertrag
abzuschließen?! Was in der Theorie gut und einfach klingt, ist es in
der Praxis leider nicht immer. Die Stiftung Warentest weist in ihrer
Untersuchung zurecht auf Schwierigkeiten und Mängel hin. Richtig und
wichtig ist - auch mit Blick auf die Pleite des einstigen
Stromdiscounters Teldafax - etwa die Warnung vor dubiosen Anbietern
und Vorkassesystemen. Doch einige Kritikpunkte der Tester sind
überzogen und subjektiv. Wer den Anbieter wechseln und bares Geld
sparen will, der sollte nicht so sorglos sein, ohne Prüfung der
Eckpunkte der Tarife das für ihn passende Angebot auszuwählen. Eine
sorgfältige Entscheidung wird ihm jedenfalls kein kostenfreies
Vergleichsportal abnehmen. Die wichtigste Voraussetzung dazu, nämlich
richtige Preise und aktuelle Tarife zu liefern, leisten die Portale
fast ausnahmslos.
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Westfalen-Blatt
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Andreas Kolesch
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Datum: 21.02.2013 - 20:15 Uhr
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