Saarwirtschaft: Wieder mehr Zuversicht
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IHK hält 2.500 neue Stellen in diesem Jahr für möglich
Insgesamt bewerten derzeit 38 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage mit gut, 47 Prozent mit befriedigend und 15 Prozent mit schlecht. Der IHK-Lageindikator stieg leicht um 0,1 Punkte und erreichte 22,7 Zähler. In der Industrie meldet vor allem die Medizin-, Mess- und Automatisierungstechnik gute Geschäfte. Mit Abstrichen gilt das auch für den Maschinenbau und die keramische Industrie. Im Fahrzeugbau ist die Lage weiterhin gespalten. Während die Zulieferer von Premiumherstellern weiterhin im Aufwind sind, drückt bei anderen die Absatzkrise in Europa auf die Stimmung. Die Elektroindustrie, Gießereien, die Hersteller von Metallwaren, Pharmaunternehmen und die Bauwirtschaft beurteilen ihre Lage überwiegend mit befriedigend. In der Stahlindustrie zeichnet sich eine leichte Besserung ab, von einer nachhaltigen Erholung kann aber noch keine Rede sein.
Im Dienstleistungssektor hat sich die Lage im Februar nochmals leicht aufgehellt. Vor allem die Versicherungen melden sehr gute bis gute Geschäfte. Rund läuft es auch im Einzelhandel. Die Aussicht auf steigende Einkommen und sichere Arbeitsplätze hält die Konsumenten bei Laune. Überwiegend positive Stimmen kommen auch aus der IT-Branche, während das Verkehrsgewerbe seine Lage angesichts der stockenden Industriekonjunktur nur als befriedigend einschätzt.
Beschäftigung vor neuem Höchststand
Der Arbeitsmarkt dürfte mit der anziehenden Konjunktur schon bald die Winterstarre überwinden. Die Arbeitslosigkeit wird vom Frühjahr an wieder sinken. Zudem ist bei der Beschäftigung mit fortschreitender Erholung ein neuer Höchststand erreichbar. Giersch: "Nach mehr als 9.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen in 2011 und gut 4.000 im vergangenen Jahr dürfte die Zahl der Erwerbstätigen in diesem Jahr erneut zunehmen. Wir halten ein Plus von 2.500 Arbeitsplätzen für möglich und wahrscheinlich. Der in Teilen bereits bestehende Fachkräftemangel gewinnt dadurch noch an Schärfe. In einigen Unternehmen dürfte sich der Mangel an geeigneten Mitarbeitern schon bald als Wachstumsbremse erweisen."
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Datum: 22.02.2013 - 10:57 Uhr
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