Crowdsourcing im Landesmuseum

Crowdsourcing im Landesmuseum

ID: 820944
(ots) - In einer neuen Kooperation mit dem
Liechtensteinischen Landesmuseum erprobt das Institut für
Wirtschaftsinformatik der Universität Liechtenstein den Einsatz
digitaler Innovationen für die Museumsinstitution. Beim ersten
gemeinsamen Projekt «Du bisch dra» sind alle Liechtensteiner/innen
aufgerufen, ihr Museum der Zukunft zu gestalten.

Thema der nächsten Ausstellung, Sonderveranstaltungen im Kalender,
Einsatz von Medien in den Museumsräumen... das alles sind Beispiele
von Fragestellungen, mit denen sich Museen bisher hauptsächlich
hinter verschlossenen Türen beschäftigt haben. Das möchte das
Liechtensteinische Landesmuseum, dessen Aufgabe es ist,
liechtensteinisches Kulturgutes zu erhalten und das Verständnisses
für die Geschichte Liechtensteins zu fördern, nun ändern. Unter dem
Motto «Du bisch dra» startet am 22. Februar 2013 ein Ideenwettbewerb
bei dem das Museum Besucher und Bürger dazu aufruft, über Facebook
Ideen für die Gestaltung des Landesmuseums der Zukunft einzureichen.

Attraktive Preise
Ideen für Sonderausstellungen, Museums-Apps fürs Smartphone, oder
Online-Ausstellungen - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die
kreativsten Ideen werden am Ende des Wettbewerbs durch eine Fachjury
prämiert, und wenn möglich sogar in die Realität umgesetzt.
In den verschiedenen Kategorien werden Preise vergeben. Die
originellste Idee wird mit einem iPad 32GB Wi-Fi Tablet prämiert, die
zwei nützlichsten Ideen jeweils mit einem Kindle Paperwhite E-Book
Reader. Zusätzlich wird die beliebteste Idee der Woche (gerechnet in
Anzahl der «Likes») jeweils mit Einkaufsgutscheinen ausgezeichnet.

Du bisch dra!
Crowdsourcing ist eine Wortschöpfung, die sich aus den beiden
Begriffen Crowd (Masse) und Outsorucing (Auslagerung von
Unternehmensaufgaben) zusammensetzt. Das Konzept der Auslagerung von


ehemals unternehmensinternen Aufgaben wie Ideenfindung oder
Produktdesign an «anonyme Amateure» ist nicht neu, die Anwendung im
Museum hingegen schon. Bisher wurde Crowdsourcing vorwiegend in der
Forschung und Entwicklung oder im Medienbereich eingesetzt. Deshalb
wird das Landesmuseum bei seinem Vorhaben mit Know-How vom Hilti
Lehrstuhl am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität
Liechtenstein unterstützt.

Digitale Innovationen für ein Museum 2.0
Der anstehende Online Ideenwettbewerb ist dabei nur eines in einer
ganzen Reihe von Kooperationsprojekten zwischen Landesmuseum und dem
Institut für Wirtschaftsinformatik. Die Projekte beschäftigen sich
allesamt mit dem Einsatz neuer Medien im Museum. Konkrete Beispiele
sind die Erprobung von Augmented Reality Technologien oder die
Sammlung von Liechtenstein-bezogenen Inhalten in sozialen Netzwerken.
Ziel der Kooperation zwischen Museum und Universität ist es, die
Erfahrung des Museumsbesuchs durch digitale Innovationen zu
bereichern.

«Neue Medien und Technologien spielen eine zunehmend bedeutendere
Rolle in Kultur und Tourismus», so Assistenzprofessor Dr. Oliver
Müller, der am Hilti Lehrstuhl für Business Process Management der
Universität Liechtenstein für die Umsetzung des Kooperationsprojekts
verantwortlich ist. «Da diese Branchen auch enorm wichtig für unsere
Region sind, erproben wir den Einsatz digitaler Innovationen zusammen
mit dem Liechtensteinischen Landesmuseum.»

Prof. Dr. Rainer Vollkommer, Direktor des Liechtensteinischen
Landesmuseums, begrüsst die Kooperation mit dem Institut für
Wirtschaftsinformatik sehr. «Fragen nach der richtigen Ausrichtung
und möglichen Mehrwerten der neuen Medien für Museen stellt sich nun
seit wenigen Jahren überall und ich bin sehr glücklich, dass wir in
Zusammenarbeit mit der Universität Liechtenstein anhand des Beispiels
Neue Medien im Liechtensteinischen Landesmuseum diesen Fragen
erstmalig wissenschaftlich nachgehen.»

Mitmachen beim Online Ideenwettbewerb können alle Interessierten
vom 22. Februar bis zum 24. März 2013 auf der Facebook-Seite des
Liechtensteinischen Landesmuseums.

«Du bisch dra!»
Ideenwettbewerb des Liechtensteinischen Landesmuseums
22. Februar bis 24. März 2013
Mitmachen unter https://www.facebook.com/LLM.Vaduz



Pressekontakt:
Prof. Dr. Rainer Vollkommer
Direktor
Liechtensteinisches Landesmuseum
Städtle 43 - Postfach 1216
9490 Vaduz
Telefon +423 239 68 20
mailto:rainer.vollkommer@llv.li
www.landesmuseum.li

Frau Simone Brandenberg
Stabsstelle Kommunikation
Universität Liechtenstein
Fürst-Franz-Josef-Strasse
9490 Vaduz, Liechtenstein
Telefon +423 265 11 11
Direkt +423 265 11 08
mailto:simone.brandenberg@uni.li
www.uni.li

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Datum: 22.02.2013 - 15:00 Uhr
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