Rheinische Post: Lehren aus den Skandalen
ID: 822326
Europa streitet noch über die Lehre aus der Pferdefleisch-Affäre,
da fliegt schon der nächste Skandal auf. Nun sollen hunderte Betriebe
konventionell erzeugte Eier als Öko-Eier verkauft haben. In beiden
Fällen geht es nicht um Leib und Leben. Weder der Verzehr von Eiern
aus Bodenhaltung noch der von Pferdefleisch schadet der Gesundheit.
Für Hysterie besteht kein Anlass, für herbe Kritik schon. Verbraucher
wurden massiv betrogen. Und während die Kunden beim Pferdefleisch
noch Mitverantwortung haben (was erwarten sie eigentlich von
Billig-Produkten?), trifft der Bio-Skandal ausgerechnet Bürger, die
bewusst einkaufen. Drei Schwächen werden deutlich: Scharfe Gesetze
gibt es immer erst, wenn ein Skandal die Politik zum Handeln zwingt.
Seit BSE muss der Weg von Frischfleisch protokolliert werden, der von
Fleisch in Fertigkost bis heute nicht. Zweitens wird dort, wo es wie
bei der Eier-Erzeugung klare Regeln gibt, die Einhaltung nur
oberflächlich kontrolliert. Und drittens sind die Sanktionen zu
lasch. Für die Verbraucherminister gibt es mehr zu tun, als
Aufklärung zu fordern.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.02.2013 - 21:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 822326
Anzahl Zeichen: 1370
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 177 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Lehren aus den Skandalen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Schwäbische Zeitung: Das Auto öfters stehen lassen - Kommentar ...
Der Trigema-Unternehmer Wolfgang Grupp hat einmal in einem Radiointerview erzählt, wie er seinen Kindern beigebracht hat, dass ein Brötchen, das man mit dem Auto holt, eben nicht 20 Cent, sondern vielleicht 30 oder 50 Cent kostet. Um dieses Bewusstsein geht es auch den Grünen mit der neuen
Schwäbische Zeitung: Die CDU will wissen, wo es lang geht - Leitartikel ...
Es sind schon recht viele Volten, die die CDU unter Angela Merkel geschlagen hat und immer wieder schlägt. Jetzt scheint ein gerade zwei Monate alter Parteitagsbeschluss zur Ehe von Homosexuellen im Altpapier zu landen. Beobachter müssen nicht jedem Genörgel von den Konservativen in der C
Schwäbische Zeitung: Lebensmittel: Es gibt Alternativen aus der Region - Kommentar ...
Dioxin im Ei, Antibiotika in Hähnchen, Ehec-Keime auf den Sprossen, Pferdefleisch in der Bolognese und nun falsch deklarierte Bio-Eier - ein Lebensmittelskandal jagt den nächsten. "Mahlzeit" kann man da nur sagen. Reflexartig fordern Politiker und Verbraucherverbände schärfere
Lausitzer Rundschau: Wende in Merkels Türkeipolitik Zu Besuch der Bundeskanzlerin am Bosporus ...
Eine beliebte, gemeinhin schmerzlindernd gemeinte Formel bei Trennungen lautet, dass man doch gute Freunde bleiben könne. Die Türkei hat das Wort von der "privilegierten Partnerschaft" zu Recht immer ganz ähnlich empfunden. Das Versprechen sollte die einfache Wahrheit überdecken, da




