Anke Sevenich: ?Auch die Justiz muss aufarbeiten?
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Anke Sevenich: "Auch die Justiz muss aufarbeiten"
Schauspielerin macht damalige Richter für Heimkinderskandal mitverantwortlich
Die Schauspielerin Anke Sevenich (54) freut sich immer über Rollen in einem Fernsehkrimi. "Ich drehe gerne Krimis. Das ist ein klasse Format, das nicht zu gemütlich daher kommt", sagt sie in "hr1-Talk" am Sonntag, 3. März. Im ARD-"Tatort" hat sie bereits über 15-mal Verdächtige oder Opfer gespielt und schaut sich auch privat "harte" Krimis an: "Das mag ich ganz gerne, dass man sich gruselt, ein bisschen erschreckt." An schwedischen TV-Krimis schätzt Sevenich "das Düstere, die pessimistische Weltsicht, die dahinter steckt". Schlimm findet sie dagegen "Fernsehgeschichten", in denen "Geigen eingespielt werden und der Arzt legt dann die Hand auf und alles ist gut".
Sevenich ist am kommenden Montag im Fernsehfilm "Und alle haben geschwiegen" zu sehen, der Missbrauch und Gewalt in kirchlichen Kinderheimen der fünfziger und sechziger Jahre thematisiert. Sie selbst habe noch erlebt, dass Eltern, "wenn was schiefging", gerne gedroht hätten: "Pass auf, sonst kommst Du ins Heim. Das war wirklich eine Drohung. Ich glaube, dieser Ruf bestand zu Recht." Die Schauspielerin findet, dass an den damaligen Missständen auch die Justiz mitschuldig gewesen sei: "Die ganzen Vormundschaftsrichter haben doch, sobald es das geringste Problem gab, wie Widerworte oder Schule schwänzen, die Kinder in die Heime verwiesen." Sie fordert: "Auch die Justiz könnte da eine Art von Aufarbeitung starten."
Anke Sevenich ist in Frankfurt geboren und fühlt sich als "Lokalpatriotin". Aufgewachsen ist sie allerdings in Langen. An ihre Kindheit dort erinnert sie sich gerne: "Wir hatten eine Bande gehabt und immer in einem großen Verband auf der Straße gespielt."
Der hr1-Talk, immer sonntags zwischen 10.00 und 12.00 Uhr in hr1.
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Hartmut Hoefer
(069) 155-5012
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Datum: 01.03.2013 - 15:01 Uhr
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