Frauen raus aus der Armutsfalle
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die Frauen sehenden Auges in die Armut treibt. Denn für Millionen
berufstätige Frauen bedeuten jahrelange Minijobs später
Minirenten." Dies erklärte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda
Schliepack am Donnerstag anlässlich des Internationalen Frauentages
am 8. März. Die anhaltend hohe Zahl der geringfügig beschäftigten
Frauen erfordere einen politischen Kurswechsel, betonte Schliepack.
"Zwei Drittel der über fünf Millionen ausschließlich geringfügig
Beschäftigten in Deutschland sind Frauen. Ihnen droht ohne Maßnahmen
für eine eigenständige Existenzsicherung der soziale Abstieg." Die
SoVD-Frauensprecherin warnte davor, die Gefahr länger zu
unterschätzen. "Das Problem muss grundsätzlich angegangen werden. Die
Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes nicht unter 8,50 Euro
wäre ein erster Schritt. Zudem gehört der Mix aus
sozialversicherungsfreier und geringfügiger Beschäftigung in den
Giftschrank. Wir werden die Politik in die Pflicht nehmen und unserer
Position auch in der Tat Nachdruck verleihen." Die Frauensprecherin
kündigte bundesweite SoVD-Aktionen gegen Dumpinglöhne und für mehr
Entgeltgleichheit in den kommenden Wochen an. Mehr Informationen
unter www.sovd.de
V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs
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Datum: 07.03.2013 - 11:22 Uhr
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