Immer mehr Banken setzen auf das Refinanzierungsregister / Zunehmende Bedeutung der gedeckten Refinanzierung / Markt entdeckt neue Anwendungsoptionen / Fachtagung am 12. März in Frankfurt a. M.
ID: 831840
für Banken durch die Finanzmarktkrise deutlich wichtiger geworden.
Davon profitieren IT-Dienstleister, die sich auf Bankensoftware
spezialisiert haben. Die Softwareprodukte müssen dabei jedoch den
Anforderungen des Refinanzierungsregisters entsprechen. Sie helfen
Banken dabei, grundschuldunterlegte Forderungen an andere
Pfandbriefbanken oder Zweckgesellschaften zu übertragen -
insolvenzfest und rechtssicher. In Frankfurt diskutieren am Dienstag
(12.3.2013) Experten auf der TSI-Fachtagung über diese und weitere
Einsatzmöglichkeiten des Refinanzierungsregisters.
"Infolge der Finanzmarktkrise haben sich die Anforderungen an die
Bankenrefinanzierung gravierend verändert", sagt Ulrich
Streitenberger, Geschäftsführer der TXS GmbH aus Hamburg. "Banken
müssen ihre eigene Refinanzierung optimieren." Die gesetzlichen
Vorgaben für die verschiedenen Formen der gedeckten Refinanzierung
wurden in den letzten Jahren verschärft und müssen eingehalten
werden.
"Das 2005 mit der Refinanzierungsregisterverordnung geschaffene
Instrument des Refinanzierungsregisters hat sich im Markt bewährt.
Zuerst erlaubte es Banken im Rahmen von
True-Sale-Verbriefungstransaktionen Sicherheiten für die EZB
Refinanzierung zu generieren", sagt Torsten Schmidt, ebenfalls
Geschäftsführer der TXS GmbH. Doch inzwischen gebe es weitere
Anwendungsgebiete, etwa im Rahmen des Poolings pfandbrieffähiger
Assets für Pfandbriefbanken, bei Konsortialfinanzierungen, bei
NPL-Transaktionen sowie bei der Schaffung von Structured Covered
Bonds. "Das Refinanzierungsregister wird künftig für immer
unterschiedlichere Nutzungsformen eingesetzt", erklärt
Streitenberger.
Themen der TSI-Fachtagung (Dienstag, 12. März 2013, 9.15 bis 17.30
Uhr, Steigenberger Hotel Metropolitan, Poststraße 6, 60329 Frankfurt
am Main)
- Überblick über das Refinanzierungsregister, seine
Funktionsweise und Nutzungsoptionen
- Versicherungen als Nutzungsberechtigte und
Anwendungsoptionen für Versicherungen
- Der Structured Covered Bond als neues Anwendungsfeld
- Refinanzierungsregisternutzung bei Pfandbriefemissionen
und Pfandbriefpooling
- Refinanzierungsnutzung bei ausländischen Assets,
NPL-Transaktionen und Refinanzierungsregisternutzung
- Technische Umsetzung und Administration -
Erfahrungsbericht aus der PraxisDie Veranstaltung ist von
Interesse für Versicherungen, Sparkassen und Banken aber
auch Finanzabteilungen von Unternehmen, Ratingagenturen,
Kanzleien und Wirtschaftsprüfer sowie Berater, Aufsicht
und Politik.
Pressevertreter sind herzlich eingeladen und werden gebeten, sich
via E-Mail anzumelden!
Über TXS
Als Spezialist für IT-Lösungen und Beratung im Bereich der
Refinanzierung von Finanzdienstleistern ist die TXS GmbH Marktführer
in Deutschland und Österreich für Standardsoftwareprodukte im Bereich
Pfandbriefmanagement und Refinanzierungsregister wie auch führender
Anbieter von Software für Verbriefungstransaktionen (ABS, ABCP, RMBS)
auf Basis verschiedener technologischer Produktlinien (TXSuite, SAP
Funding Management). Mehr als 70 Kunden verwalten mit
TXS-Softwareprodukten ihre gedeckten Refinanzierungskanäle. Darüber
hinaus berät TXS Kunden als spezialisierter Fachberater in den Themen
Pfandbriefmanagement, Strukturierung und Transaktionsumsetzung von
Verbriefungen sowie Refinanzierungssteuerung und -Optimierung. Kunden
sind Hypothekenbanken, Landesbanken, Sparkassen,
Raiffeisenlandesbanken, Privatbanken, Leasingunternehmen und
Bausparkassen. Mit 70 Mitarbeitern, einem Umsatz von ca. 8,5 Mio EUR
(2012) und mehr als 15 Jahren erfolgreicher schrittweiser Entwicklung
und Wachstum des Geschäftsmodells ist TXS ein kompetenter Partner.
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Datum: 11.03.2013 - 14:53 Uhr
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