Dr. Wieselhuber&Partner GmbH: 2. Unternehmer-Salon NRW
ID: 832461
2. Unternehmer-Salon NRW
Innovationen: Bei Flops zurück auf Los!
Essen - Innovation ist mehr als neue Produkte. Aber wie sieht
eine Innovationsstrategie konkret aus, die das eigene Unternehmen und den
Markt 'Hurra' schreien lässt und auch Ertrag generiert? Mit dieser
Fragestellung rund um das Thema Innovation beschäftigten sich am 7. März
rund 60 namhafte Familienunternehmer im 2. Unternehmer-Salon
Nordrhein-Westfalen von Dr. Wieselhuber&Partner (W&P).
Für Prof. Dr. Wieselhuber, seit 25 Jahren Berater von Familienunternehmen
ist der Erfolgsdruck einer echten Innovation hochgradig personengebunden:
'Innovation kann man nicht wegdelegieren! Nicht der kreative 'Spinner', nur
das Top-Management kann Innovationen erfolgreich durchsetzen.' Wichtig in
seinen Augen dabei: Der Mut im Rahmen des Innovationsprozesses auch Fehler
zu machen und Querdenkern Raum zu geben: 'Wer keine Fehler macht, macht in
der Regel nichts'. Experimentieren und Fehlertoleranz gehören zu einem
erfolgreichen Innovationsklima. Dabei wird der Stellenwert des
Innovationsmarketings fast immer unterschätzt: 'Was haben Sie davon wenn
Sie Innovationsweltmeister sind und keiner weißes'.
Handelsblatt-Redakteurin Tanja Kewes moderierte ein hochkarätig besetztes
Podium in dessen Fokus vor allem die Gestaltung einer fruchtbaren
Innovationskultur und dem Wettbewerb als Innovationstreiber stand:
- Werner Borgers, Vorstand der Borgers AG: 'Eine Unternehmenskultur die
nach vorne gerichtet ist und nur wenige Hierarchiestufen aufweist,
sucht auch bei Flops keinen Schuldigen. Was sollte das auch nutzen?
Viel wichtiger ist es, gemeinsam zurück auf Los zu gehen und wieder von
vorne anzufangen. Innovationen kann man nicht durch Prozesse
'organisieren' sondern nur kulturell befeuern.'
- Dr. Andreas Hettich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hettich
Holding GmbH&Co. oHG: 'In einer erfolgreichen Innovationskultur ist
das Thema der Mitarbeiter-Anerkennung extrem wichtig - meiner
Erfahrung nach wesentlich wichtiger als das Thema Geld.'
- Jörg-Uwe Goldbeck, Mitglied der Geschäftsleitung der Goldbeck GmbH: 'Im
Innovationsprozess sehen wir uns als Gärtner: Wir sehen uns die zarten
Pflänzlein auf der Unternehmenswiese an und finden die, die
schützenswert und wachstumsförderlich sind, um sie zu gießen. Dazu
braucht es eine 'Offenheitskultur' ohne hierarchische Hemmschuhe: Wer
einen suboptimalen Status Quo erkennt, trägt auch die Verantwortung,
die Verbesserung mitzugestalten.'
- Wolfgang Fritsch-Albert, Vorsitzendender des Vorstandes der Westfalen
AG: 'Wir betreiben kein klassisches Management von Innovationen - der
Wettbewerb macht uns Dampf, Innovationen bringt vor allem der
Konkurrenzdruck hervor. Dazu müssen wir wissen was der Kunde will -
denn unser Produkt ist nicht schlechter und nicht besser als das des
Wettbewerbs, aber wir beschäftigen uns mit der Lösung für den Kunden.'
- Gerhard Schulze, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gerresheimer AG:
'Die größte Gefahr der Innovationsarbeit ist die Betriebsblindheit; man
unterbindet sie durch stetiges Hinterfragen der Robustheit des
Geschäftsmodells mit gleichzeitigem Blick auf den Wettbewerb - es geht
darum, von den Besten zu lernen, klar zu kommunizieren, die Mitarbeiter
mitzunehmen und Umsetzer, Händler und Tüftler im Unternehmen so
zusammenzusetzen, dass eine erfolgreiche Symbiose entsteht. Das ist
Führungsarbeit im Innovationsprozess.'
Fazit in den herrschaftlichen Räumen des Schlosshotels Hugenpoet: Gerade
Mittelständler und Familienunternehmen leben im ständigen Prozess der
Erneuerung und dasüber Generationen hinweg. Die wichtigsten Impulse kommen
dabei aus dem Innersten des Unternehmens: den Mitarbeitern. Sie sind im
Innovationsprozess die wichtigste Komponente, ihnen gehört die ganze
Aufmerksamkeit des Managements.
Kurzporträt Dr. Wieselhuber&Partner Dr. Wieselhuber&Partner (W&P) ist
eine unabhängige, branchenübergreifende Top-Management-Beratung für
Familienunternehmen sowie für Sparten und Tochtergesellschaften von
Konzernen unterschiedlicher Branchen. Sie ist spezialisiert auf die
unternehmerischen Gestaltungsfelder Strategie und Innovation, Führung und
Organisation, Marketing und Vertrieb, Produktentstehung und Supply Chain,
sowie auf die nachhaltige Beseitigung von Unternehmenskrisen durch
Restrukturierung und Corporate Finance. Mit Stammhaus in München bietet Dr.
Wieselhuber&Partner seinen Kunden umfassendes Branchen- und
Methoden-Know-how mit dem Anspruch, die Wachstums- und
Wettbewerbsfähigkeit, Ertragskraft und den Unternehmenswert seiner
Auftraggeber nachhaltig sowie
dauerhaft zu steigern.
Pressekontakt:
Stephanie Meske
Dr. Wieselhuber&Partner
Unternehmensberatung
Nymphenburgerstraße 21
80335 München
Telefon 089 28623-139
Telefax 089 28623-290
Email meske@wieselhuber.de
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203610 12.03.2013
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Datum: 12.03.2013 - 10:52 Uhr
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