Mit "Predictive Policing" Verbrechen gezielt verhindern
ID: 835057
Policing" ein: "voraussagende Polizeiarbeit". Das berichtet die
Zeitschrift P.M. MAGAZIN (Ausgabe 4/2013, ab heute im Handel). Der
Computer nennt dabei potenzielle Tatorte und Tatzeiten, um Verbrechen
so frühzeitig zu erkennen, dass man sie verhindern kann. Der
Kriminalanalytiker Zach Friend vom Santa Cruz Police Department sagt:
"Innerhalb von sechs Monaten nach Einführung des Programms sind
Einbrüche, die wichtigste Kriminalitätsart bei uns, um elf Prozent
zurückgegangen." Andere Städte melden ähnliche Erfolgsquoten.
Doch woher weiß die Computersoftware der Polizei, in welchem
Straßenblock und zu welcher Zeit das Risiko eines Verbrechens
besonders hoch ist? - Grundlage dafür sind komplexe mathematische
Modelle, die ursprünglich für ganz andere Themen erdacht wurden. Etwa
für die statistische Wahrscheinlichkeit von Nachbeben nach einem
Erdbeben. Oder für die Logistik von Unternehmen.
In der Stadt Richmond (US-Staat Virginia) hatte die Polizei zum
Beispiel den Eindruck, dass es nach örtlichen Waffenausstellungen
(Gun Shows) vermehrt zu Gewaltdelikten kam. Die Computerdaten
bestätigten das. Was die Beamten aber überraschte: Die Übergriffe
fanden nicht, wie erwartet, am Wochenende nach einer solchen Show
statt, sondern erst zwei Wochen später.
Die Bekämpfung der Kriminalität mithilfe von Vorhersage-Modellen
findet inzwischen auch in Europa Interesse. Etwa in Polen und in
England, wo Birmingham und Manchester entsprechende Versuche
gestartet haben. In Deutschland dagegen ist Predictive Policing
bisher kein Thema. Beispiel Berlin: Auf Anfrage von P.M. ließ der für
die Polizei der Bundeshauptstadt zuständige Innensenator lediglich
mitteilen, dass man "die weitere Entwicklung im Bereich Predictive
Policing mit großer Aufmerksamkeit" verfolge. Dabei werde es eine
wichtige Aufgabe sein, das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen
"sachgerecht einzuschätzen".
Pressekontakt:
Stefanie Hauck
Kommunikation/PR
Gruner+Jahr AG & Co KG
Verlagsgruppe AGENDA München
Telefon +49 (0) 89 4152-560
hauck.stefanie@guj.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.03.2013 - 09:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 835057
Anzahl Zeichen: 2398
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Medien und Unterhaltung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 118 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mit "Predictive Policing" Verbrechen gezielt verhindern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Gruner+Jahr, P.M. Magazin (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Künstliche Intelligenz, kurz KI, wird unser Leben schon bald grundlegend verändern und unseren Alltag umkrempeln - so, wie es Computer und Internet bereits getan haben. Bereits in vielen Lebensbereichen findet künstliche Intelligenz Einzug in Form von Smarthome, Voice-Assistants oder Chatbots
Weitere Mitteilungen von Gruner+Jahr, P.M. Magazin
DIE KLAPPE 2013 ist entschieden. 38 Werbefilme mit einer KLAPPE ausgezeichnet (BILD) ...
Der wichtigste deutschsprachige Wettbewerb für Film ist entschieden. Zum 7. Mal verlieh der Kommunikationsverband DIE KLAPPE, den wichtigsten deutschsprachigen Wettbewerb für kommerzielle Filme, in der Freien und Hansestadt Hamburg. Im Hauptwettbewerb der KLAPPE für Werbeformate auf all
Aimee Liebe zu RTL? ...
Norden, Deutschland, 14.03.2013 Zieht es Aimee Liebe vom Café "Kehre wieder" und von den Bühnen Deutschlands nun geradewegs ins Fernsehen? Diese Frage kann ganz klar mit einem "Ja" beantwortet werden. Noch unbestätigten Gerüchten zufolge die bereits im Internet kursiere
DER STANDARD-Kommentar: "Papst der Unruhe" von Josef Kirchengast ...
Unter katholischen Ordensleuten kursiert ein alter Witz: Welcher Orden ist denn nun der gottgefälligste? Der Franziskaner streicht das Bekenntnis zur Armut heraus. Der Benediktiner preist den Fleiß seiner Brüder. Da fällt dem Jesuiten nur noch eines ein: "Aber in der Demut sind wir allen ü
Ein neuer Bischof für Dresden ...
Am 16. März wird mit einem festlichen Gottesdienstes Bischof Heiner Koch als neuer Weihbischof des Bistums Dresden-Meißen in sein Amt eingeführt. Das MDR FERNSEHEN überträgt ab 10.00 Uhr live aus der Dresdner Hofkirche. Am 16. März wird mit einem festlichen Gottesdienstes Bischof Heiner




