Individuelle Kunststoffobjekte per Knopfdruck
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c't Hacks testet 3D-Drucker
Wenn an der Stehlampe ein wichtiges Teil abgebrochen ist, fertigt ein 3D-Drucker einfach ein Ersatzteil an - sofern man ein digitales Modell des gewünschten Objekts hat oder erzeugen kann. Mit dem MakerBot 2 erhält man einen einsteigerfreundlichen 3D-Drucker, der zuhause oder im Beruf regelmäßig Kunststoffteile nach Wunsch ausdruckt. Für den gelegentlichen 3D-Druck stehen auch Online-Dienste bereit, bei denen man seine Neugier auf individuelle 3D-Objekte stillen kann und nicht gleich so tief ins Portemonnaie greifen muss.
Statt Druckertinte kommt beim 3D-Drucker eine Plastikspule zum Einsatz. Ein Kilogramm kostet um die 30 Euro, und es gibt sie in verschiedenen Farben von knallbunt bis dezent. Mehrere Zentimeter große Gegenstände, zum Beispiel eine Trillerpfeife, die übrigens eine Kugel enthält, wiegen unter 10 Gramm, macht weniger als 30 Cent Materialkosten. Vorlagen gibt es zuhauf im Internet, oder man erstellt sie selbst mit kostenloser Software.
Die ersten Geräte von MakerBot waren noch Open-Source-Projekte, wie die meisten der aktuellen Heim-3D-Drucker. Die besseren unter ihnen können es mit dem MakerBot durchaus aufnehmen, hat c't Hacks festgestellt. Das geschlossene System des MakerBot Replicator 2 ist hingegen eine Abkehr vom Open-Source-Ansatz des Herstellers, weshalb er in der Szene umstritten ist.
c't Hacks-Redakteur Philip Steffan sieht in der Entwicklung Parallelen zum Stand der Computertechnik der späten 70er Jahre. "Es gibt zunächst große, unbezahlbare Geräte für Firmen und, am anderen Ende des Spektrums, Bastelansätze und ambitionierte Pläne von Enthusiasten. Zwischen diesen Akteuren entsteht ein Markt für eine alltagstaugliche Technik."
Mit der vierteljährlichen Zeitschrift c't Hacks erscheint in Deutschland seit 2012 die erste Zeitschrift für die Maker, wie sich die IT-affinen Bastler nennen. Zur Zeitschrift gehört der Online-Channel www.hardware-hacks.de
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Datum: 21.03.2013 - 12:39 Uhr
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