Video-Interview mit Dr. Michael Meister MdB
ID: 841491
BDWi-Vizepräsident Konrad Löcherbach hat den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Michael Meister, interviewt. Themen waren die Vermögensteuer oder Vermögensabgabe, die Erbschaftsteuer und die Bürokratie durch Steuerrecht.
Meister lehnt eine Vermögensteuer ab. Die Erhebung verursache im Verhältnis zu den Einnahmen einen sehr hohen Aufwand. Die Steuer würde auch die Investitionstätigkeit der Wirtschaft einschränken. Ohne Einbeziehung von Betriebsvermögen wäre das Aufkommen deutlich geringer. Auch sei die Abgrenzung, was Betriebsvermögen ist, sehr schwierig. Eine Vermögensabgabe hätte es nach dem zweiten Weltkrieg gegeben. Da sei sie sinnvoll gewesen. Sie passe aber nicht in unsere Zeit.
Deep-Link zu dem Video auf YouTube: http://youtu.be/4Yquh4m8oUQ
Erbschaftsteuer
Meister wies darauf hin, dass die Bundesregierung die Erbschaftsteuer in dieser Legislaturperiode bereits klug geregelt hätte. Es gibt einen gewissen Anpassungsbedarf bei den cash-GmbHs. Die Generationenübergabe im Betrieb soll aber nicht mit Erbschaftsteuer belastet werden.
Bürokratie durch Steuerrecht
Meister machte deutlich, dass Vereinfachung das große zentrale Thema im Steuerrecht ist. In dieser Legislaturperiode hätte die Bundesregierung mit dem Steuervereinfachungsgesetz und der Vereinfachung des Reisekostenrechts bereits gehandelt. Die Verkürzung der Aufbewahrungsfristen sei am Bundesrat hängengeblieben. In der nächsten Legislaturperiode sollte man das Steuerrecht vereinfachen, indem man mehr Pauschalen einführt.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
meister
mdb
erbschaftsteuer
verm-gensteuer
b-rokratie
bundestag
cdu
bdwi
dienstleistungswirtschaft
mittelstand
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) vertritt 20 Branchenverbände des tertiären Sektors, denen rund 100.000 Unternehmen mit mehr als 1,5 Millionen Mitarbeitern angehören. Das Spektrum erstreckt sich von der Altenpflege bis zur Zeitarbeit.
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Ralf-Michael Löttgen
Universitätsstraße 2 - 3a
10117 Berlin
info(at)bdwi-online.de
030.2888070
http://www.bdwi-online.de
Datum: 25.03.2013 - 15:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 841491
Anzahl Zeichen: 1660
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Matthias Bannas
Stadt:
Berlin
Telefon: 030.2888070
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 1043 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Video-Interview mit Dr. Michael Meister MdB"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Reform muss ? entsprechend der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts ? bis Mitte 2016 stehen. Während einige Bundesländer zu dem Vorschlag aus dem Bundesfinanzministerium bereits leise Zustimmung signalisiert haben, kam nicht nur von der Wirtschaft, sondern auch aus Bayern und dem grün-ro
Erbschaftsteuer ? eine Frage der Gerechtigkeit? ...
Sehr geehrte Leser, während auf dem politischen Parkett über die Auswirkungen der Erbschaftsteuer auf die Einnahmeseite der öffentlichen Haushalte, die Erhebungsbürokratie und die Belastungen für die Wirtschaft diskutiert wird, geht es am Stammtisch meistens um Gerechtigkeit. Ist es gere
Verstöße gegen den Mindestlohn ? Altenpflege in Privathaushalten ...
Mit der Einführung der niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsleistungen im Pflegestärkungsgesetz sind zusätzliche Anreize zur Beschäftigung von Betreuungskräften direkt in Privathaushalten entstanden. Diese Kräfte geben sich als Selbstständige aus oder werden als Mitarbeiter von Agent
Weitere Mitteilungen von Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
Strom für 15 Cent je KW/ mehr als eine Utopie?! ...
(ddp direct) Die Diskussion um die Entwicklung der Strompreise in Deutschland wird intensiver und zugleich kontroverser. Durch die verwirrende Vielzahl von Begründungen und Widersprüchen schaut der Verbraucher längst nicht mehr durch. Das eigenartige: Was den Bürger wirklich interessiert, ist da
Der Tagesspiegel: Zentralrat der Muslime: NSU kein Trio, sondern eine Bewegung "Islamfeindlichkeit sollte Straftatbestand werden" ...
Der Zentralrat der Muslime (ZMD) sieht in der Größe des NSU-Umfelds einen Beleg für die Verankerung der Terroristen in der Gesellschaft. Dass inzwischen 129 Personen identifiziert seien, zeige, dass man es mit einer Bewegung zu tun habe, sagte der Vorsitzende des ZMD, Aiman Mazyek, dem Berline
Märkische Oderzeitung: Vorabmeldung - Ehrenpreis fürs Lebenswerk ...
Der in Rangsdorf (Teltow-Fäming) lebende Maler und Grafiker Ronald Paris wird vom Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck (SPD), in diesem Jahr mit dem Ehrenpreis für ein Lebenswerk ausgezeichnet. Überreicht wird die im Rahmen des Brandenburgischen Kunstpreises der Mär
TOP-Themen auf medienpolitik.net ...
Berlin, 25. März 2013. Die Errichtung eines öffentlich-rechtlichen Jugendkanals von ARD und ZDF sorgt derzeit für Diskussionsstoff unter Branchenvertretern. medienpolitik.net (http://www.medienpolitik.net) begleitet die aktuelle Debatte. In soeben veröffentlichten Interviews beziehen Stefan Stud




