Bayerischer Wissenschaftsminister Dr. Heubisch besuchte das Martinsrieder Unternehmen ibidi GmbH

Bayerischer Wissenschaftsminister Dr. Heubisch besuchte das Martinsrieder Unternehmen ibidi GmbH

ID: 849429

Ausgründung des Münchner Center for Nanoscience (LMU) international erfolgreich im Markt für Mikroskopzubehör im Zell-Labor




(PresseBox) - Die 2001 mit bayerischen "FLÜGGE-Fördermitteln" gestartete ibidi hat sich heute in einer Nische der Mikroskopier-Laborbedarfshersteller im weltweiten Forschermarkt etabliert.
Der Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, besuchte gestern die Biotechnologie-Firma ibidi GmbH im IZB Martinsried. In intensiven Gesprächen mit führenden Mitarbeitern des Unternehmens informierte sich Dr. Heubisch über die erfolgreiche Entwicklung der Firma seit ihrer FLÜGGE-Förderung im Jahr 2001.
(im Foto von l.n.r.: die beiden Geschäftsführer und Gründer von ibidi Valentin Kahl und Roman Zantl, Minister Heubisch, der Leiter des globalen Vertriebs von ibidi Ulf Rädler, Foto: IZB)
Die ibidi GmbH hatte es erstmalig möglich gemacht, dass Kunststoff als Material für Bioträger zur Simulation eines naturgetreuen biologischen Umfelds verwendet werden kann. Innerhalb weniger Jahre gelang es der Firma, weltweit der führende Anbieter von Kunststoffartikeln für zellbasierte Mikroskopie-Assays zu werden.
Da Bilder oft mehr sagen als viele Worte, sei hier auf die Video-Mediathek von ibidi verwiesen:
http://www.ibidi.com/support/movies/
Mittlerweile bietet ibidi vollständige funktionelle zellbasierte Assays an ? so zum Beispiel für die Untersuchung von Zellmigration, Wundheilung, Chemotaxis oder Angiogenese. ?Die Produkte ermöglichen die Untersuchung von Zellen und Zellverbünden in einer naturgetreuen Umgebung,? erklärt Dr. Roman Zantl, Geschäftsführer und Leiter Forschung & Entwicklung. ?Sie besitzen somit großes Potenzial für die biomedizinische Forschung, für toxikologische Untersuchungen und in der Entwicklung neuer Medikamente. Die Technologie kann helfen, potenzielle Nebenwirkungen von Wirkstoffkandidaten deutlich früher zu erkennen und dadurch die Entwicklungskosten stark zu reduzieren.?
Die ibidi GmbH entstand 2001 als Ausgründung der TU München und des Center for Nanoscience der LMU München. Die ursprüngliche Geschäftsidee war die Herstellung von mikrofluidischen Zellkammern für die Mikroskopie. In der Frühphase der Unternehmensgründung 2001bis 2003 wurde diese hochinnovative Technologie durch das ?Förderprogramm zum leichteren Übergang in eine Gründerexistenz (FLÜGGE)? der Bayrischen Staatsregierung gefördert.


Die ibidi GmbH hat es innerhalb von 12 Jahren geschafft, der weltweit führende Anbieter von Einmalartikeln für zellbasierte Mikroskopie-Assays zu werden. Dies ist in mehr als 2000 wissenschaftlichen Publikationen mit ibidi-Produkten dokumentiert. Nicht zuletzt dafür wurde ibidi im März 2013 mit dem Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft in der Kategorie Mittelstand ausgezeichnet.
Mehr über die ibidi GmbH ? www.ibidi.com

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Datum: 09.04.2013 - 12:51 Uhr
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