Südwest Presse: Kommentar zur SPD
ID: 852673
Sozialdemokraten hat sich gestern nicht zuletzt ihr Kanzlerkandidat
selbst zu Herzen genommen. Peer Steinbrück hat mit einer ebenso
kämpferischen wie klugen Rede die vermutlich letzte Chance genutzt,
die wenig überzeugende erste Phase seiner Kandidatur abzuhaken und
den Trend doch noch zu wenden. Steinbrück hat sich selbst
zurückgenommen. Gemeinsamkeit war seine zentrale Botschaft und
erfreulich konkret hat er die Ziele einer rot-grünen Regierung
umrissen. Mit der Forderung nach Beinfreiheit hat er die Genossen
nicht erneut erschreckt. Kompatibel war Steinbrücks Auftritt auch mit
dem anschließend beschlossenen Wahlprogramm. Dass die
Traditionspartei der Grünen-Vorsitzenden Claudia Roth das Wort gab
und damit erstmals der Spitze des Wunsch-Koalitionspartners Rederecht
einräumte, wird ebenfalls Signalwirkung entfalten. Noch 161 Tage, so
rechnete Steinbrück vor, sind nun Zeit, die Wählerschaft bis zur
Bundestagswahl zu überzeugen, dass Rot-Grün die bessere Alternative
als Schwarz-Gelb ist. Der Jubel eines Parteitags ist auf diesem Weg
nur ein kleiner Schritt. Denn zurzeit ist ganz und gar keine
Wechselstimmung zu spüren, vor allem Kanzlerin Angela Merkel erfreut
sich großer Zustimmung. Nur im engen Schulterschluss mit seiner
Partei, das hat Peer Steinbrück begriffen, ist daran noch was zu
ändern.
Pressekontakt:
Südwest Presse
Lothar Tolks
Telefon: 0731/156218
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.04.2013 - 20:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 852673
Anzahl Zeichen: 1627
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Ulm
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 199 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Südwest Presse: Kommentar zur SPD"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Südwest Presse (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Südwest Presse
Weser-Kurier:Über Hilfen für Asylbewerber schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 15. April 2013: ...
Ja, es ist diskriminierend, wenn der Staat den Asylbewerbern nicht zutraut, mit Geld umzugehen, und stattdessen Gutscheine herausgibt. Es ist also gut und richtig, dass das Land Niedersachsen den Kommunen nun die Möglichkeit gibt, die staatliche Unterstützung in bar auszuzahlen. Dabei darf es
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Isolde Stöcker-Gietl zu Luther-Preis für Regensburger Wirte-Initiative "Keine Bedienung für Nazis" ...
Wer Neonazis keinen Zutritt gewährt, setzt ein Zeichen. Dieses Zeichen ist von Dauer. Denn noch fehlt es genau an diesen nachhaltigen Aktionen. Gegendemonstrationen zu Aufmärschen bringen die Neonazis nicht aus dem Tritt. Eine Kneipentour, die vor verschlossenen Türen endet, kann da schon meh
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Christine Schröpf zu Grüne in Bayern ...
Sie haben ein klares Profil und agieren authentisch: Fünf Monate vor der Landtagswahl stehen die Grünen zu Recht gut da. Wenn Spitzenkandidatin Margarete Bause das Wahlziel von 15 Prozent bekräftigt, ist das kein forsches Pfeifen im Walde. Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger, der im Herbst in B
Allg. Zeitung Mainz: Dachschaden / Kommentar zu Wirbelschleppen am Flughafen Frankfurt ...
Wer nicht in der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens wohnt, wird es womöglich gar nicht glauben wollen. Können Flugzeuge durch den Sog, den sie erzeugen, wirklich halbe Dächer abdecken? Sie können. Das weiß jeder, der sich seit Längerem mit dem Flughafen beschäftigt. In Raunheim si




