Unternehmen schieben Softwareupdates auf die lange Bank
ID: 853817
Firmensoftware nicht hinterher. Gesetzliche Vorschriften ändern sich
immer häufiger und Anbieter führen Modernisierungen lieber in
kleineren Dosierungen durch. Vielen Firmen fehlen automatisierte
Abläufe, um diesen regelmäßigen Aufwand effizient zu leisten. Nach
einigen verpassten Updates stehen sie dann oftmals vor großen
Upgrades. Der manuelle Aufwand für die Umsetzung sowie das
Fehlerrisiko sind dann oftmals mehr als doppelt so groß wie ein
kontinuierlicher, automatisierter Updateprozess, zeigt eine
Markteinschätzung von Steria Mummert Consulting am Beispiel von
SAP-Anwendungen.
Die regelmäßige Aktualisierung der IT-Systeme gehört in
Unternehmen zum ungeliebten Tagesgeschäft. In vielen Unternehmen
bleiben die nötigen Updates auch mal länger liegen, weil andere
Projekte wichtiger sind. Das gilt vor allem dort, wo
Firmenanwendungen wie SAP nicht das Kerngeschäft unterstützen,
beispielsweise bei manchen Industrieunternehmen oder im Handel. Sie
können es sich, anders als Versicherer und Banken, auch mal leisten,
Softwareaktualisierungen aufzuschieben. Die Folge: Die
Aktualisierungen türmen sich zu riesigen Anpassungsprojekten auf. Sie
aufzuarbeiten ist aufwändig und birgt ein größeres Risiko, dass etwas
schiefläuft.
Ein Bremser beim Abarbeiten der Updates sind die immer noch
herrschenden manuellen Abläufe. "Es kommt nicht selten vor, dass
Mitarbeiter in den IT-Abteilungen tausende angesammelter Release
Notes lesen und per Hand auswerten müssen", sagt Lars Hinrichsen,
Experte für Testmanagement von Steria Mummert Consulting.
"Auswirkungen auf andere IT-Systeme und Abläufe müssen genau geprüft
werden. Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, welche Anpassungen
für welche Nutzer am wichtigsten sind und als Erstes durchgeführt
werden müssen", so Hinrichsen.
Eine automatisierte Update-Analyse und -Umsetzung beschleunigt
dagegen den gesamten Prozess und spart vor allem Testkosten. In Form
einer Upgrade-Simulation lassen sich heute innerhalb von 48 Stunden
sämtliche Einflüsse eines SAP-Upgrades auf die IT-Systeme und
Prozesse erfassen. "Insgesamt lassen sich so mehr als die Hälfte der
Aufwände und Risiken reduzieren. Das zeigen uns die Erfahrungen mit
Upgrade-Fabriken", verdeutlicht Lars Hinrichsen.
Die Presseinformation finden Sie auch online auf unserer Website:
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Pressekontakt:
Steria Mummert Consulting
Birgit Eckmüller
Tel.: +49 (0) 40 22703-5219
E-Mail: birgit.eckmueller@steria-mummert.de
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Jörg Forthmann
Tel.: +49 (0) 40 253 185-111
E-Mail: joerg.forthmann@faktenkontor.de
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Datum: 16.04.2013 - 10:30 Uhr
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