Erhoffte Steuerersparnis bei Schiffsbeteiligung unter Umständen hinfällig
ID: 854602
Erhoffte Steuerersparnis bei Schiffsbeteiligung unter Umständen hinfällig
GRP Rainer LLP(firmenpresse) - http://www.grprainer.com/Steuerrecht.html Der im Rahmen einer Schiffsbeteiligung zu berechnende Unterschiedsbetrag könnte möglicherweise erhoffte Steuerersparnisse der Anleger zu Nichte machen.
GRP Rainer Rechtsanwälte und Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Bremen und Nürnberg www.grprainer.com führen dazu aus: Dieser Unterschiedsbetrag kann negativ oder positiv ausfallen, dementsprechend muss sich der Anleger auf eine Gewinn- oder eben eine Verlustzuweisung einstellen. Egal wie das Ergebnis aussieht, der Unterschiedsbetrag muss durch den Anleger in jedem Fall versteuert werden.
Der Unterschiedsbetrag bezeichnet dabei die Differenz zwischen dem Buchwert des Schiffes und dessen Teilwert, berechnet wird er gleichzeitig mit der einkommensteuerlichen Gewinnermittlung, der sogenannten Tonnagesteuer, welche am Ende jeder Schiffsbeteili-gung fällig wird.
Anleger, welche sich durch ihre Schiffsbeteiligung steuerliche Vorteile erhofften, müssen mithin bis zum Ende ihrer Beteiligung um sie bangen. Gerade diese Besonderheit des Unterschiedsbetrages, sich erst am Laufzeitende der Fondsbeteiligung zu zeigen, stellt die Anleger nicht selten vor finanzielle Probleme. Berücksichtigung finden sollte der Unterschiedsbetrag auf jeden Fall sofort, wenn eine Schiffbeteiligung in der Planung ist. Nur so gehen die Anleger sicher, allen eventuell noch auf sie zukommenden Forderungen auch nachkommen zu können.
Denn sollte der Unterschiedsbetrag wider Erwarten negativ ausfallen, so fallen jegliche Steuervorteile schlicht weg. Anlegern, welche sich im Vorfeld nicht ausreichend auf solche möglichen Steuernachforderungen vorbereitet haben, könnte möglicherweise ein böses Erwachen drohen. Mithin können unter bestimmten Voraussetzungen hohe Steuernachforderungen die erhofften Steuervorteile schnell untergraben.
Auch Anleger, welche ihre Schiffsbeteiligung durch ein Fremdgewährungsdarlehen finanzieren ließen, sind vor dem Unterschiedsbetrag nicht sicher. Hier ergibt sich dieser aus den verschiedenen Wechselkursen, welche am Laufzeitanfang und -ende bestanden. Maßgeblich ist dabei letztlich der zu versteuernde Unterschiedsbetrag, welcher sich aus der Summe des Unterschiedsbetrages des Schiffes und dem des Darlehens ergibt.
Um vom Ergebnis des Unterschiedsbetrages nicht negativ überrascht zu werden, sollten Anleger rechtzeitig einen im Kapitalmarktrecht und Steuerrecht tätigen Rechtsanwalt aufsuchen. Insbesondere, wenn die Schiffsbeteiligung in absehbarer Zeit ausläuft, frühzeitig gekündigt werden soll, oder sich eine diesbezügliche Krise abzeichnet, ist juristischer Rat hier unerlässlich.
http://www.grprainer.com/Steuerrecht.html
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater www.grprainer.com ist eine überregionale, wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Sozietät. An den Standorten Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Essen, Bremen, Nürnberg, Hannover Stuttgart berät die Kanzlei im Kapitalmarktrecht, Bankrecht und Gesellschaftsrecht. Zu den Mandanten gehören Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft, Verbände, Freiberufler und Privatpersonen.
GRP Rainer LLP
Michael Rainer
Hohenzollernring 21-23
50672 Köln
presse(at)grprainer.com
02212722750
http://www.grprainer.com
Datum: 17.04.2013 - 09:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 854602
Anzahl Zeichen: 2884
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Michael Rainer
Stadt:
Köln
Telefon: 0221-2722750
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 321 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Erhoffte Steuerersparnis bei Schiffsbeteiligung unter Umständen hinfällig"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
GRP Rainer LLP (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
If a dispute among shareholders cannot be resolved, it is in the interests of all parties involved to come to a solution that does not jeopardize the company"s existence. While shareholders are usually in agreement about the strategy and objectives of the business when the company is being e
GRP Rainer Rechtsanwälte - Taking out D&O insurance ...
Taking out a D&O insurance policy for a company"s executive bodies is a crucial step to reducing the risk of personal liability. Managing directors, executive and supervisory boards as well as other executive bodies within a company are subject to a significant risk of liability. Mere ne
BGH: Fruchtsaft darf mit "lernstark" werben ...
http://www.grprainer.com/rechtsberatung/gewerblicher-rechtsschutz-und-markenrecht/wettbewerbsrecht.html Angaben wie "lernstark" oder "Mit Eisen zur Unterstützung der Konzentrationsfähigkeit" sind zulässige Angaben auf Lebensmitteln. Das hat der BGH mit Urteil vom 10. Dezem
Weitere Mitteilungen von GRP Rainer LLP
Pfeiffer/Bareiß: Absage des Europäischen Parlaments an Vorstoß der Kommission zum Emissionshandel richtig ...
Am gestrigen Dienstag hat das Europäische Parlament den Vorschlag der EU-Kommission abgelehnt, politisch nachträglich in den Emissionshandel einzugreifen und durch die Entnahme von Zertifikaten die Preise für Emissionsrechte - und damit die Energiepreise - künstlich zu erhöhen. Hierzu erklä
Was sollte man unternehmen sobald man eine Abmahnung erhält? ...
Den meisten Usern einer solchen Webpräsenz, auf der man über eine entsprechende Tauschbörse Anwendung sich Songtitel und/oder Filme downloaden kann, ist es überhaupt auf keinen Fall wahrhaftig, was sie da im Grunde machen. Denn letzten Endes soll ja nur eine Musik- oder Filmdatei per download au
Pforzheimer Zeitung: Europaausschuss-Vorsitzender Krichbaum (CDU) fordert nach Zyperns Ankündigung EU-weite Kriterien für die Pass-Vergabe ...
Der Vorsitzende des Europaausschusses des Deutschen Bundestages, Gunther Krichbaum (CDU), hat die europäischen Innenminister aufgefordert, gemeinsame Kriterien für die Vergabe von Pässen von EU-Staaten zu entwickeln. "Sie sollten sich jetzt des Themas annehmen", sagte Krichbaum der &
Mitteldeutsche Zeitung: Demografischer Wandel Koschig: Abstriche bei der Infrastruktur machen ...
Dessaus Oberbürgermeister Klemens Koschig (parteilos) fordert angesichts knapper Kassen, Abstriche bei Standards für die Infrastruktur zu machen. "Wir leben auf einem wahnsinnig hohen Niveau, das wir nicht weiter finanzieren können", sagte er der in Halle erscheinenden Mitteldeutsch




