Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Kosovo-Vertrag
ID: 857413
niemand bewegt. Aber die Aussicht, eines Tages Mitglied dieser
Wirtschafts- und Werteunion werden zu können, hat zu einem Umdenken
der serbischen und kosovarischen Politiker geführt. Das ist schon ein
kleines Wunder. Die Regierungen in Belgrad und in Pristina können
aber unzählige noch so gut gemeinte Verträge unterzeichnen - das
Papier, auf dem sie stehen, ist wertlos, wenn die Menschen nicht
dahinter stehen. Kurz nach Unterzeichnung des Vertrages haben sich
die Nationalisten beider Seiten zu Wort gemeldet. Dabei wurde doch
nur schriftlich festgelegt, welche Rechte die verbliebenen 40 000
Serben im Kosovo erhalten. Von gegenseitiger Anerkennung sind die
Volksgruppen noch weit entfernt. Nach jahrzehntelangen blutigen
Konflikten wäre das derzeit utopisch. Eine ganz andere Frage ist, ob
Serbien und der Kosovo in absehbarer Zeit reif für einen EU-Beitritt
sind. Auf Zugeständnisse können die potentiellen
EU-Beitriitskandidaten nicht hoffen. Nach den Erfahrungen mit
Rumänien und Bulgarien ist klar: Brüssel kann keinen Rabatt gewähren.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.04.2013 - 20:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 857413
Anzahl Zeichen: 1353
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 207 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Kosovo-Vertrag"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Rheinische Post: Hoeneß wird für Bayern zur Belastung ...
von Robert Peters Uli Hoeneß war der größte Glücksfall in der Geschichte des Fußball-Klubs Bayern München. Er hat den deutschen Rekordmeister zu einem Weltunternehmen gemacht. Hoeneß ist der mit einiger Sicherheit beste und erfolgreichste Manager in 50 Jahren Bundesliga-Geschichte. Ho
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Präsidentenwahl in Italien Glück und Armutszeugnis JULIUS MÜLLER-MEININGEN, ROM ...
Giorgio Napolitano ist eine über die Parteigrenzen hinweg angesehene Persönlichkeit. Nicht einmal Ex-Premier Silvio Berlusconi hat etwas gegen den ehemaligen Kommunisten einzuwenden. In sieben Jahren als italienischer Staatspräsident hat der 87 Jahre alte Politiker seine Rolle als Garant der
Südwest Presse: Leitartikel: Hoeness ...
Alles verspielt Der morgige Abend sollte eigentlich der Auftakt zur Krönungsmesse des Uli Hoeneß werden: der Vergleich mit dem besten Fußballklub der vergangenen Jahre, dem FC Barcelona, im Halbfinale der Champions League. Mit einem Sieg sollte endlich das manifestiert werden, woran der P
WAZ: Videoüberwachung ist hilfreich - Kommentar von Ulrich Reitz ...
Bei der Jagd nach den Attentätern von Boston haben Videos eine wichtige Rolle gespielt. Ohne diese Aufzeichnungen wäre die Jagd auf die Attentäter unendlich schwieriger gewesen, vielleicht sogar unmöglich. Sicher hätte die Fahndung länger gedauert. Die Täter wären länger auf freiem Fuß g




