Schwäbische Zeitung: Es nützt nichts - Kommentar
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Arbeitsbedingungen der 33000 Techniker und Serviceleute tut der
Lufthansa doppelt weh: Dieses Streiks wegen erwartet das Unternehmen
einen zweistelligen Millionenschaden, und auch das Image leidet unter
dem flächendeckenden Ausfall. Tausende Passagiere bleiben heute
enttäuscht auf ihren Koffern sitzen. Im besten Fall ergattern sie ein
Ticket für die überfüllte Bahn. Sie haben zu Recht eine Wut.
Der Streik führt zu Ärger auf allen Seiten, wird aber kaum die von
Personal und Gewerkschaft gewünschte Jobsicherheit und Lohnerhöhung
herbeiführen. Hohe Spritpreise, ein unerbittlicher Wettbewerb mit
Billigfluglinien und die starke staatlich geförderte Konkurrenz aus
dem arabischen Raum setzen den Kranich unter Druck. Die Lufthansa
muss sparen. Daran wird der Streik nichts ändern können.
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Datum: 21.04.2013 - 21:23 Uhr
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