Frankfurter Rundschau: Zum Fall Uli Hoeneß:
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wird ihn immer geben. Wir wissen bis heute nicht, wer die
Parteispender sind, denen Helmut Kohl sein Ehrenwort gab, sie nicht
zu verraten. Das ist die Welt, in der Uli Hoeneß groß, sehr groß
wurde. Diese Welt hat sich ein klein wenig geändert. Ohne den
Bankenkrach, ohne den Streit um absurd hohe Managergehälter, ohne
unsere geschärfte kritische Aufmerksamkeit, was den
Selbstbedienungsladen der Macht angeht, wäre möglicherweise Uli
Hoeneß noch immer - mit seinem an der Steuer vorbei geschmuggelten
Schweizer Vermögen, von dem wir nichts wüssten - ein willkommener
Wahlhelfer für CSU und CDU.
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Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386
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Datum: 22.04.2013 - 17:02 Uhr
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