ÖKO-TEST Zuckerkulör: Getränke mit einem Schuss Krebsfarbstoff
ID: 861242
ÖKO-TEST Zuckerkulör: Getränke mit einem Schuss Krebsfarbstoff
4-MEI heißt ein Schadstoff, der in Zuckerkulör enthalten sein kann und im Tierversuch Krebs erzeugte. Eine neue Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST zeigt, dass 4-MEI vor allem in Getränken enthalten ist, aber auch in Bratensoße, gebrannten Erdnüssen, Malzkaffee oder Lakritze.
Coca-Cola überschreitet den 4-MEI-Grenzwert der kalifornischen Gesundheitsbehörde um das Sechsfache, wie die Laboranalyse von ÖKO-TEST zeigt.
Kostenloses Bildmaterial zum Download: http://presse.oekotest.de
Die Abkürzung 4-MEI steht für 4-Methylimidazol - ein Nebenprodukt von Zuckerkulör, die Cola und viele andere Lebensmittel braun färbt. Nachdem der Stoff in einer Rattenstudie im Jahr 2011 in Krebsverdacht geraten ist, legte die kalifornische Gesundheitsbehörde für ihn einen strengen Warnwert fest: Sie sieht eine Aufnahme von mehr als 29 Mikrogramm 4-MEI pro Tag als kritisch an. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit wiegelt dagegen ab, der Wert in Europa ist über 1.500 Mal so hoch wie der kalifornische.
Obwohl ein Krebsverdacht besteht, enthalten viele Lebensmittel den Schadstoff in hohen Werten. Die ÖKO-TEST-Analyse beweist, dass Coca-Cola den US-Wert etwa um das Sechsfache überschreitet, noch höher sind Pepsi und Afri Cola belastet. Das Labor entdeckte den Schadstoff aber auch in Aceto Balsamico. Hier reicht schon ein Esslöffel, um den Vorsorgewert aus Kalifornien zu toppen. Und auch das von Kindern konsumierte Malzbier der Marke Karamalz weist eine hohe Belastung auf, ebenso einige Lakritzsorten.
4-MEI ist leider nicht der einzige Schadstoff in den untersuchten Lebensmitteln: In fast allen Produkten mit Ammoniak-Zuckerkulör (E150c) fand sich obendrein der Stoff THI, der in Tierversuchen das Immunsystem geschädigt hat.
ÖKO-TEST empfiehlt, Produkte mit Zuckerkulör zu meiden. Auch sollte man von Lebensmitteln mit Ammonsulfit-Zuckerkulör (E150d) und Ammoniak-Zuckerkulör (E150c) die Finger lassen. Auf der sicheren Seite sind Verbraucher, wenn sie zu Bio-Produkten greifen, da diese nicht mit Zuckerkulör gefärbt werden dürfen.
Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2013 gibt es seit dem 26. April 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
ÖKO-TEST Verlag GmbH
Niederlassung Augsburg / Presse
Edigna Menhard
Kobelweg 68a
86156 Augsburg
Tel. 0821 / 450 356 -32
Fax 0821 / 450 356 -78
E-Mail: presse@oekotest.de
PresseKontakt / Agentur:
ÖKO-TEST Verlag GmbH
Niederlassung Augsburg / Presse
Edigna Menhard
Kobelweg 68a
86156 Augsburg
Tel. 0821 / 450 356 -32
Fax 0821 / 450 356 -78
E-Mail: presse(at)oekotest.de
Datum: 26.04.2013 - 10:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 861242
Anzahl Zeichen: 2790
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 318 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"ÖKO-TEST Zuckerkulör: Getränke mit einem Schuss Krebsfarbstoff"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
ÖKO-TEST (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Textilbälle sind deutlich besser als ihre Pendants aus Kunststoff. Zu diesem Ergebnis kommt das ÖKO-TEST-Magazin in einem aktuellen Test. Das Labor fand in den Plastikspielbällen unter anderem erhebliche Mengen an Phthalaten, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und zinnorganische
ÖKO-TEST vegane Kosmetik ...
Tierisch ernst Nicht verkehrsfähig: In einem Nagellack fand ÖKO-TEST freies Phenol, eine in Kosmetik verbotene Substanz. Kostenloses Bildmaterial zum Download: http://presse.oekotest.de Vegane Kosmetik bedeutet nicht gleich qualitativ hochwertige Kosmetik. Zu diesem Ergebnis kommt das V
ÖKO-TEST Kinderfrüchtetee ...
Chemie im Durstlöscher ÖKO-TEST kritisiert, dass einige Tees zu viel Zucker enthalten. Kostenloses Bildmaterial zum Download: http://presse.oekotest.de Zugesetzte Aromastoffe, Rückstände von Pestiziden, Vitaminzusätze und Zucker - das sind Zutaten, die eigentlich nicht in ein Geträn
Weitere Mitteilungen von ÖKO-TEST
Neu: Migräne-Community headbook.me ...
Headbook wurde im Dezember 2009 als Migräne- und Kopfschmerz-Community online gestellt und war die Fortentwicklung unseres Migräneforums der Schmerzklinik Kiel. Die Weiterentwicklung der Möglichkeiten zum Austausch im Internet erfolgte rasant. Die aktuelle Version hat nichts mehr mit einem üblic
Frauenarzt Privatpraxis mit ganzheitlichem Gesundheitskonzept ...
Im Herzen von München befindet sich die Frauenarzt Privatpraxis von Dr.Wenzl. Der Fokus des gesamten Praxisteams liegt auf der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Patienten. Modernste Diagnostik, Schulmedizin und Naturheilkunde werden zu einem ganzheitlichen Gesundheitskonzept verbunden. Durch inte
Leitungswasser: Legionellen problematisch / TÜV Rheinland: Testergebnisse zeigen Handlungsbedarf / Regelmäßige Kontrollen schützen / Keime ausspülen ...
Sie sind mikroskopisch klein, leben im Wasser und sind krankheitserregend: Legionellen. "Jährlich erkranken in Deutschland etwa 30.000 Menschen an ihnen. Besonders gefährdet sind Kleinkinder, ältere Menschen und jene, die an einer Immunschwäche leiden", erklärt Dr. Walter Dormagen
Ästhetische Chirurgie ? für ein neues Lebensgefühl! ...
Nur wenn Sie sich in Ihrer eigenen Haut wohlfühlen, können Sie selbstbewusst und erfolgreich durchs Leben gehen. Dr. med. Volker Rippmann ist Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie und bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten das Erscheinungsbild zu verschönern, um Ihre individuelle Sc




