Günter Grass: Merkels Eurokurs "beschämend"
ID: 863852
Nobelpreisträger Günter Grass hat die Bundesregierung für ihre
Position in der Eurokrise heftig kritisiert. "Ich finde es beschämend
und es wirft uns in eine Haltung zurück, die als deutsche Arroganz
ausgelegt wird, wenn die Bundesrepublik als hochverschuldetes Land
andere Länder zwingt, einen rigorosen Sparkurs zu fahren", sagte
Grass in einem PHOENIX-Interview (Ausstrahlung: Sonntag, 5. Mai 2013,
13.00 Uhr). Das sei ein "Kaputtsparen" von Ländern wie Griechenland.
"Die kommen nicht mehr auf die Beine", gab der 85-Jährige zu
Bedenken.
Deutschland sei ein Land, das durch Korruption gezeichnet sei, die
vom Bankwesen bis in den Sport reiche. "Es besteht gar kein Grund zu
einer solch anmaßenden Haltung, wie Frau Merkel sie demonstriert. Das
macht uns Feinde. Da werden auf ungute Weise antideutsche Klischees
wiederbelebt", betonte das ehemalige SPD-Mitglied. Eine kluge
Politik, wie sie "ein Willy Brandt in weit schwierigeren Zeiten hat
praktizieren müssen, hätte es verstanden, das zu vermeiden", fügte er
hinzu.
Pressekontakt:
PHOENIX-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 190
Fax: 0228 / 9584 198
pressestelle@phoenix.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.04.2013 - 16:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 863852
Anzahl Zeichen: 1391
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bonn
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 303 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Günter Grass: Merkels Eurokurs "beschämend""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PHOENIX (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) wollte mit ihrer Kampfkandidatur auf dem Bundesparteitag der Liberalen eine Annäherung der Partei an die AfD verhindern. Mit ihrem Ergebnis von 40 Prozent sei sie zufrieden, sagte sie im Interview mit dem Fernsehsender phoenix. "Weil diese 40 Prozent sind wi
Wolfgang Kubicki (FDP) -"Es wird keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD geben." ...
Beim Bundesparteitag der FDP in Berlin hat sich der neu gewählte Vorsitzende Wolfgang Kubicki zur Diskussion um die Brandmauer zur AfD geäußert. Im phoenix-Interview sagte er: "Wir sollten nicht so viel über die AfD reden, weil wir es denen erlauben, nicht in der Sache gestellt zu werden, s
Konstantin Kuhle (FDP): FDP dürfe nicht "zum Steigbügelhalter irgendwelcher AfD-Regierungsbeteiligungen" werden ...
Konstantin Kuhle (FDP) kritisiert Annäherungsversuche seiner Partei zur AfD. Der frühere Bundestagsabgeordnete der Liberalen sagte beim Bundesparteitag der FDP in Berlin gegenüber dem Fernsehsender phoenix: "Ich habe mich in den letzten Tagen schon so ein bisschen darüber gewundert, wenn da
Weitere Mitteilungen von PHOENIX
Kölner Stadt-Anzeiger: Brok: Ukraine soll Timoschenko-Urteil akzeptieren - "Janukowitsch, lass sie raus!" ...
Der CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok hat die Ukraine aufgefordert, aus dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte im Fall Julia Timoschenko Konsequenzen zu ziehen. "Ich freue mich über das Urteil", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe).
Kölner Stadt-Anzeiger: EU-Energiekommissar Günther Oettinger fordert Strukturreformen von Frankreich Widerspruch gegen Kommissionspräsident Manuel Barrose ...
Köln. EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat Kommissionspräsident Manuel Barroso in der Frage, welchen wirtschafts- und finanzpolitischen Kurs die EU zur Bewältigung der Krise künftig fahren soll, widersprochen. "Klar ist: Es muss weiter gespart werden", sagte er dem "Köl
WAZ: Viel Herz und eine Krone. Kommentar von Gudrun Büscher ...
Als Beatrix den Thron bestieg, standen die Niederlande kopf. Die Polizei hielt wütende Demonstranten von der Kirche fern. Es flogen Steine und Brandsätze. Kommentatoren fragten sich, ob die Monarchie überhaupt überleben kann. 33 Jahre später stellt sich diese Frage niemand mehr. Am Tag, an
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) zu CIA-Geld für Afghanistan: ...
Nun kommt heraus, dass sich die USA in Afghanistan über Jahre hinweg die Gunst von Regierungsmitarbeitern und lokalen Warlords erkauft haben. Washington hat so die Korruption in dem Land befeuert und damit der Demokratie, die es vorgeblich in Afghanistan aufbauen wollte, einen Bärendienst erwi




