Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefed) zur EU-Finanzpolitik

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(ots) - Kredite jetzt zum Nulltarif, mehr Zeit für die
Defizitsünder und den Finger ganz deutlich an die Wunde gelegt: Die
EU-Kommission weiß, was die Stunde geschlagen hat und schwenkt um auf
eine Doppelstrategie. Neben das beinharte Sparen treten gestreckte
Zahlungsziele als Impuls für mehr Beschäftigung und Wachstum. Fünf
Jahre nach dem Zusammenbruch der US-Bank Lehman, nach ersten
Erholungszeichen in Irland (Nichtmitglied) Island sowie anhaltenden
Turbulenzen in Rom, Lissabon, Athen und Nikosia haben alle den Umgang
mit der Krise gelernt. Alle? Nicht ganz: Frankreichs François
Hollande, genau ein Jahr im Amt, kann die wüsten Beschimpfungen
seiner so rat- wie hilflosen Partei gegenüber Angela Merkel und
anderen Vorbildern in Europa kaum noch einfangen. Hollande bekam,
selbst schuld, deutliche Worte von Währungskommissar Olli Rehn zu
hören. Mit fester Hand und steter Vorsicht wird der Kurs zur
Wiedergewinnung alter Stabilität gefahren. Aber, trotz des
Perspektivwechsels in Brüssel ist eines klar: Die Krise ist noch
lange nicht bewältigt.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261



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drucken  als PDF  Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Verwandten-Affäre der CSU Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Steuerpolitik
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Datum: 03.05.2013 - 20:05 Uhr
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