Rheinische Post: Kommentar: Ungarns riskanter Irrweg

Rheinische Post: Kommentar: Ungarns riskanter Irrweg

ID: 865794
(ots) - Der Jüdische Weltkongress setzt ein starkes
Zeichen. Die Vollversammlung trifft sich nicht wie üblich in
Jerusalem, sondern in Budapest. Sie will den rund 100 000 Juden in
Ungarn den Rücken stärken. Sie setzt damit ihr dem Talmud entnommenes
Motto ("Jeder Jude ist für den anderen verantwortlich.") in die Tat
um. Denn in Ungarn wird Antisemitismus allmählich gesellschaftsfähig.
Bereits im Vorfeld der Tagung hat Kongress-Präsident Ronald S. Lauder
dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban die Leviten gelesen.
Der Chef der Nationalkonservativen sei persönlich kein Antisemit,
aber er lasse die "Judenfeinde" im Parlament und sogar die in seiner
eigenen Partei gewähren. Eine rassistische Partei bildet die
drittstärkste Fraktion im ungarischen Parlament. Lauder sieht das
Land zu recht auf einem gefährlichen Irrweg. Seine
Zwei-Drittel-Mehrheit hat Orban abheben lassen. Unbeeindruckt von
EU-Protesten beschneidet er demokratische Rechte und versucht, seine
Macht zementieren. Offenbar glaubt er, dass diesem Zweck rassistische
Auswüchse dienlich sind.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Allg. Zeitung Mainz: Spirale des Todes / Lars Hennemann zu Waffen in den USA Lausitzer Rundschau: Hochmut als Programm

Die CSU fällt in alte Zeiten zurück - auch wegen Horst Seehofer
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.05.2013 - 21:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 865794
Anzahl Zeichen: 1305

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 209 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Ungarns riskanter Irrweg"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Allg. Zeitung Mainz: Münchner Orkan / Friedrich Roeingh zur bayerischen Spezlwirtschaft ...
Vielleicht liegt sie ja an der Nachbarschaft zum barocken Österreich oder an der relativen Nähe zum Balkan - die Anfälligkeit der Bayern für Spezlwirtschaft und Machtmissbrauch. Tatsächlich aber ist es wohl eine Mischung aus der kraftstrotzenden Selbstgefälligkeit und dem längst nicht üb

Allg. Zeitung Mainz: Spirale des Todes / Lars Hennemann zu Waffen in den USA ...
Amerikas Kinder sind einer gefährlichen Bedrohung ausgesetzt. Sie ist 20 Gramm schwer und besteht aus einer Schokoladenhülle, die eine Plastikkapsel umschließt. In dieser Kapsel befindet sich ein kleines Spielzeug. Erkannt? Wir reden vom "Überraschungsei". Weil es so gefährlich ist

Schwäbische Zeitung: Kommentar zu Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg: Bitte keine Präzedenzfälle ...
Mindestens 40 Fünftklässler ist eine klare Aussage und eine realistische Überlebenschance für eine Schule in den kommenden Jahren. Das Kultusministerium tut gut daran, sich an dieser Zahl zu orientieren und nur in der größten Not, beispielsweise in einsamen Schwarzwaldtälern, eine Ausnahme

Schwäbische Zeitung: Leitartikel - Die Politik muss sich hinterfragen ...
Der Grüne strickt unentwegt. Der Sozialdemokrat kann nicht mit Geld umgehen. Der Liberale ist rührend um das Wohlergehen seines Zahnarztes bemüht. Und der CSU-Politiker ist ein Amigo mit Selbstbedienungsmentalität: Besondere Freude bereiten Vorurteile, wenn sie sich zu bewahrheiten scheinen.


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z