Neue OZ: Kommentar zu Literatur / PEN
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PEN ist der Club der gesellschaftspolitisch engagierten Autoren,
die sich insbesondere als Stimme für weltweit verfolgte
Schriftsteller verstehen. In diesem Sinne haben die Mitglieder des
deutschen PEN-Zentrums nun auch einen neuen Präsidenten gewählt:
Josef Haslingers Leben und literarisches Werk beschäftigt sich immer
wieder mit Verletzungen von Menschenrechten, zuletzt in seinem Roman
"Jáchymov". Darüber hinaus ist der österreichische Schriftsteller
einem breiten Publikum als Autor des Politthrillers "Opernball"
geläufig.
Trotzdem war es sicher keine leichte Wahl in Marburg. Vor allem
angesichts dieser Gegenkandidatin: der aktuellen Trägerin des
Deutschen Buchpreises Ursula Krechel. Deren literarisches Werk ist
ebenfalls von dem zentralen Thema des PEN durchzogen: der Frage, was
das Exil für einen Menschen bedeutet. Davon zeugt ihr 2012
ausgezeichneter politischer Roman "Landgericht".
Elke Schröder
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Neue Osnabrücker Zeitung
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Datum: 03.05.2013 - 22:00 Uhr
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Kategorie:
Kunst und Kultur
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