Smart Meter in Deutschland 2014 vor der flächendeckenden Einführung
ID: 867025
sogenannten Smart Meter ist nach Einschätzung der
Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting ab dem zweiten
Halbjahr 2014 wahrscheinlich. Die Energieversorger müssen allerdings
ihre internen Strukturen und ihre IT-Systeme darauf intensiv
vorbereiten, um die damit verbundenen Innovationen effizient nutzen
zu können. Beispiel dafür sind die umfassenden Wandlungsprozesse in
der Telekommunikation.
Für den Endverbraucher wird der Einsatz von Smart Meter erst dann
interessant, wenn er daraus einen konkreten und komfortablen Nutzen
für sich ziehen kann. Etwa wenn sich die Steuerung der größten
Stromverbraucher wie Wasch- und Geschirrspüler sowie die Beleuchtung
automatisieren lässt und sich die Verbrauchsunterschiede bestimmter
Einstellungen leicht vergleichen lassen. Die digitalen Zähler sollen
zudem ein Hindernis für die Energiewende unter anderem durch
intelligente Steuerung und Messung aus dem Weg räumen: Windkraftwerke
und Solarzellen produzieren nicht unbedingt dann den meisten Strom,
wenn Haushalte ihn brauchen.
Zum Hintergrund: Bis 2020 soll der Anteil der erneuerbaren
Energien nach der Absicht der Bundesregierung von derzeit rund 20 auf
35 Prozent steigen, bis 2050 auf 80 Prozent. Das bedeutet auch, dass
die Energieeffizienz merklich anwachsen muss. Dass Verbraucher
ständig selbst darauf achten, Spülmaschine und Trockner auf die
günstige Nachtzeit zu programmieren, ist unrealistisch. Nur wenn die
intelligenten Zähler den Verbrauch teilweise eigenständig steuern,
kann der Stromverbrauch der deutschen Haushalte an das neue
Energiezeitalter angepasst werden.
Für Energieunternehmen bedeutet das mit Blick auf die vorhandene
technische Basis zusätzliche Anstrengungen. Durch dezentrale
Einspeisung und zunehmenden Einfluss der Endverbraucher werden auch
die Abwicklungs- und Servicekosten steigen. Der Druck auf die
Unternehmen in einem immer härteren Wettbewerb nimmt damit zu,
möglichst effiziente Strukturen zu entwickeln. "Die Szenarien sind
vielfältig, zudem müssen die Unternehmen die Daten- und
Informationssicherheit gewährleisten - und das bei gleichbleibendem
oder oft sinkendem Mitarbeiterstamm", sagt Norbert Neumann,
Energieexperte von Steria Mummert Consulting. Letztendlich laufe es
immer auf einen signifikant höheren Anteil von automatisierten
Prozessen und effizienter Steuerung hinaus.
Neben den energiewirtschaftlichen Prozessen sind allerdings auch
die Querschnittsfunktionen von der Einführung der neuen Messsysteme
betroffen. Dies umfasst etwa die Logistik (Rollouts) mit strengeren
Sicherheitsstandards und Dokumentationspflichten, aber auch die
Kundenkommunikation sowie die Personalabteilung, bei der Entwicklung
entsprechenden Personals und nicht zuletzt die Rechtsabteilung, die
sich mit ständig neuen Rechtsfragen auseinandersetzen muss,
beispielsweise neuen Meldepflichten.
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Datum: 07.05.2013 - 09:11 Uhr
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