Südwest Presse: KOMMENTAR · EINWANDERUNG
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Mehr als eine Million Menschen hat es 2012 in unser Land gezogen,
manche kamen zurück, viele zum ersten Mal. Weil längst nicht so viele
das Land verlassen haben, bleibt der höchste "Wanderungsüberschuss"
seit 1995 - und das ist eine gute Nachricht. Denn seit Jahrzehnten
mahnen Wissenschaftler wie nach Fachkräften suchende Unternehmer,
dass unsere Volkswirtschaft Schaden nimmt, wenn nicht entweder
hierzulande mehr Kinder geboren werden oder aber junge und
arbeitswillige Menschen einwandern. Wenigstens letzteres ist nun der
Fall. Besonders aus den unter hoher Arbeitslosigkeit leidenden
Ländern in Südeuropa entschließen sich auch gut ausgebildete Menschen
zur Auswanderung und helfen damit nicht nur sich selbst, sondern
zahlen hier Steuern und Versicherungsbeiträge. Um 400 000 ist die
Zahl der voll versicherten Erwerbstätigen in einem Jahr gestiegen -
auch dank der Zuwanderer. Sie sind, wie es der Bundespräsident
ausdrückte, eine Bereicherung für uns. Man muss deshalb nicht
schönreden, dass es weiter auch Flüchtlinge zu uns zieht, die daheim
Not leiden und oft falsche Vorstellungen vom gelobten Land haben, das
sie hier vorfinden. Man darf auch nicht verdrängen, dass die Länder
im Süden junge Leute verlieren, die sie dringend selbst brauchen zur
Bewältigung ihrer Krise. Unter den real existierenden Umständen
jedoch können wir sie nur herzlich willkommen heißen.
Pressekontakt:
Südwest Presse
Lothar Tolks
Telefon: 0731/156218
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Datum: 07.05.2013 - 19:26 Uhr
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