Schwäbische Zeitung: Herr der Zahlen - Kommentar
ID: 868908
Finanzminister Wolfgang Schäuble angesichts der neuen
Steuerschätzung. Dass die Steuern langsamer wachsen, war
vorauszusehen, insgesamt aber gebe es keinen Grund, aufgeregt über
Steuererhöhungen - oder Steuersenkungen - zu diskutieren. Damit
grenzt sich Schäuble deutlich von den rot-grünen Forderungen nach
Steuererhöhungen und gleichzeitig etwas von den FDP-Forderungen nach
Senkung des Soli ab. Alles soll so bleiben, wie es ist. Denn bisher
ist es gut gegangen.
Natürlich bleiben die Risiken aus der Eurostabilisierung für den
Bundeshaushalt groß. Doch die Zahlen geben Schäuble erst einmal
Recht. Er will nicht Konsolidierungskurs gegen Wachstumskurs stellen,
sondern zeigen, dass beides miteinander geht.
Das ist ihm bisher gelungen, wenn auch von Schuldenabbau weiterhin
keine Rede sein kann, sondern bestenfalls das Ziel eines
ausgeglichenen Haushalts etwas näher gerückt ist.
Die erwarteten Steuereinnahmen liegen auf Rekordniveau, auch wenn
sie etwas unter der ursprünglichen Schätzung bleiben. Aber von einem
geschätzten Plus von 3,8 Prozent bei den Steuereinnahmen im nächsten
Jahr können viele Privathaushalte nur träumen. Schäubles Zahlen legen
nahe, dass der Staat kein Einnahmeproblem hat, sondern ein
Ausgabenproblem.
Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 0751/2955 1500
redaktion@schwaebische-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.05.2013 - 21:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 868908
Anzahl Zeichen: 1616
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Ravensburg
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 480 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schwäbische Zeitung: Herr der Zahlen - Kommentar"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Schwäbische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Schwäbische Zeitung
Schwäbische Zeitung: Unangebrachte Schwarzmalerei - Leitartikel ...
Es ist nicht alles Schwarz oder Weiß. Grautöne gibt es jede Menge und deshalb sollte genau hingeschaut werden. Gewiss, der aufkommende Wahlkampf ist nicht zwingend der beste Zeitpunkt für ein solches Unterfangen, aber: Was wäre eigentlich so schlimm an der vermeintlich wahren Nachricht, dass
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Tempolimit ...
Die Debatte um eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen währt seit langem, und jeder, der sich dazu äußert, weiß, dass er vermintes Gelände betritt. Die Argumente sind bekannt, neue Erkenntnisse gibt es nicht. Die Vorteile von einheitlich Tempo 120 wiegen nicht so stark, als dass si
Südwest Presse: KOMMENTAR · TEMPOLIMIT ...
Ohne Verstand Reflexe haben einen Vorteil: Man muss nicht nachdenken. Das gilt auch für politische Reflexe, etwa bei der frisch entflammten Debatte ums Tempolimit. SPD-Chef Sigmar Gabriel tangiert das Thema allein mit einem Sätzchen. Dabei sollte er von Steinbrück und Thierse wissen, wie s
neues deutschland: Deutscher Panzerexport nach Indonesien ...
In einem aktuellen Schulkonferenzbeschluss der »Käthe-Kollwitz-Schule« in Offenbach heißt es: »Wir wollen nicht, dass unsere Schülerinnen und Schüler für einen Krieg gegen andere Völker rekrutiert werden. Und wir wollen auch nicht, dass sich die Bundeswehr als friedensschaffende Kraft a




