Kölner Stadt-Anzeiger: Tochter von Mordopfer Ismail Yasar fordert Höchststrafe
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Nationalsozialistischen Untergrund 2006 in Nürnberg ermordeten Ismail
Yasar, wünscht sich, dass Beate Zschäpe zu einer lebenslänglichen
Freiheitsstrafe verurteilt wird. "Ich wünsche mir, dass Frau Zschäpe
redet und die Wahrheit sagt", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Montag-Ausgabe). "Ich möchte wissen, warum ausgerechnet mein Vater
getötet wurde. Ich glaube aber nicht, dass sie reden wird." Die
32-jährige Mutter von drei Kindern, die in Herne lebt, fügte mit
Blick auf die Hauptangeklagte Zschäpe hinzu: "Das Wichtigste ist,
dass von dieser Frau keine Gefahr mehr für ihre Umwelt ausgeht. Ich
erwarte, dass sie zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe
verurteilt und nie mehr aus dem Gefängnis entlassen wird. Das ist es,
was ich gerne möchte." Özcan beklagte schließlich die mehrfachen
Prozess-Verzögerungen der letzten Zeit. "Wir finden das nicht gut",
erklärte sie der Zeitung. "Denn viele Angehörige sind aus der Türkei
zum Prozess gekommen. Ich kam aus Herne; das sind immerhin 600
Kilometer. Und wir wissen nicht, wann der Prozess richtig beginnt,
wenn es immer wieder solche Verzögerungen gibt. Diese Verschiebungen
sind schmerzhaft für uns."
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Datum: 13.05.2013 - 03:00 Uhr
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