Verbraucherschutz: Aufklärung und Information statt Verbote
ID: 872809
- Appell der Wirtschaft an Politik: Mehr Zutrauen in Verbraucher
- Bereits heute ausreichende gesetzliche Informationspflichten
- "Forum Wirtschaft und Verbraucher" in Berlin
Die Politik muss beim Verbraucherschutz stärker auf Aufklärung und
Information setzen statt auf Verbote. Das forderten der Bundesverband
der Deutschen Industrie (BDI), die Bundesvereinigung der Deutschen
Ernährungsindustrie (BVE) und der Markenverband auf dem "Forum
Wirtschaft und Verbraucher" am Donnerstag in Berlin.
"Es ist eine Illusion, der fürsorgliche Staat könne einen
umfassenden Schutz vor jeglichen Risiken bieten. Die Politik muss den
Verbrauchern mehr Eigenverantwortung zutrauen", sagte Dieter Schweer,
Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung.
Bereits heute gebe es ausreichende gesetzliche
Informationspflichten. So könne der Konsument eigenverantwortlich die
für ihn beste Wahl treffen.
BVE-Vorsitzender Jürgen Abraham betonte: "Wettbewerb ist ein
Garant für Produktqualität. Lebensmittel waren in Deutschland noch
nie so sicher und so vielfältig wie heute. Dies wird auch vom
Verbraucher anerkannt."
Zahlreiche verbraucherpolitische Initiativen entpuppten sich immer
öfter als Bevormundung durch die Hintertür. Politik "von oben" solle
die Verbraucher zu "richtigem" Konsum bewegen, kritisierte Abraham.
Vorschläge wie Ampelkennzeichnung oder farbliche Bewertungen von
Lebensmitteln bevormundeten den Konsumenten.
Der Markenverband sieht vor allem die zunehmende Tendenz der
Einschränkung der Kommunikation von Unternehmen mit dem Verbraucher
als besorgniserregend an. "Der Wunsch der EU-Kommission nach
übergroßen Warnhinweisen und der Wunsch der
Bundesverbraucher-ministerin Aigner nach weiteren Werberestriktionen
sind für uns klare Zeichen, dass das Ziel nicht mehr der informierte,
sondern der fremdbestimmte Verbraucher ist", so Christian Köhler,
Hauptgeschäftsführer des Markenverbandes.
Pressekontakt:
BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin
Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
Email: presse@bdi.eu
Internet: http://www.bdi.eu
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.05.2013 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 872809
Anzahl Zeichen: 2472
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Industrie
Diese Pressemitteilung wurde bisher 294 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Verbraucherschutz: Aufklärung und Information statt Verbote"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BDI Bundesverband der Dt. Industrie (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Homestake erweitert Grundbesitz bei Kinskuch und Homestake Ridge auf 68.207 Hektar ...
rt Grundbesitz bei Kinskuch und Homestake Ridge auf 68.207 Hektar Homestake Resource Corporation (TSX.V - HSR) ("Homestake") hat heute bekanntgegeben, dass es zwei weitere Claim-Gruppen mit einer Gesamtfläche von 2.290 Hektar beim Konzessionsgebiet Kinskuch sowie zwei Claims mit einer
REWE Group prüft Trennung von ProMarkt ...
Vorstand beauftragt ProMarkt-Geschäftsführung Köln Die Geschäftsführung von ProMarkt wird den Verkauf ihrer Unterhaltungselektronik-Filialen prüfen. Der Vorstand der REWE Group hat einen entsprechenden Prüfauftrag zur Trennung von der Unterhaltungselektronik-Sparte des Kölner Einzelhand
MOTOMETER ECT 700 - Mehr als nur Kompressionsdruck messen! ...
Wer kennt ihn nicht? Den Kompressionsdruckschreiber von MOTOMETER, der nur unter MOTOMETER bei vielen Werkstätten bekannt ist. Mit dem elektronischen Druckprüfgerät MOTOMETER ECT 700 bietet MOTOMETER eine innovative und zuverlässige Komplettlösung für die moderne Werkstatt. Der MOTOMETER ECT
Gegenkantung in einem Arbeitsschritt - Schwenkbiegemaschine Schröder MPB UD ...
Hans Schröder Maschinenbau GmbH bietet mit der MPB UD eine Schwenkbiegemaschine für den Dünnblechbereich bis 2,5 mm, die mit der Up-and-Down-Technik sowohl in der Aufwärts- als auch in der Abwärtsbewegung der Biegewange abkanten kann. Vor allem Bauklempner und mittelständische Industrieunter




