Freie Presse (Chemnitz): Sachsen fahndet mit neuer Software nach verbotenen Neonazi-Musiktiteln
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Sachsens Polizei künftig schneller als bisher verbotene Musik von
Rechtsextremisten aufspüren. Wie die Chemnitzer "Freie Presse"
(Dienstagausgabe) berichtet, hat das Landeskriminalamt eine Software
entwickelt, die CDs oder Streams von Internetradios automatisch auf
indiziertes Liedgut kontrollieren kann. Laut Innenminister Markus
Ulbig (CDU) ist es damit "möglich, noch gezielter nach verbotener
rechtsextremer Musik zu suchen". Innerhalb eines Pilotprojekts wurde
der Prototyp bereits getestet. Ulbig will die Neuentwicklung seinen
Länderkollegen bei der am Mittwoch beginnenden Frühjahrstagung der
Innenministerkonferenz vorstellen. Sein Ziel sei langfristig eine
engere Zusammenarbeit "über Ländergrenzen hinweg" bei vergleichbaren
elektronischen Anwendungen. "Nicht jede Polizei muss hier ein eigenes
System entwickeln", sagte der Minister dem Blatt. Sachsen gilt als
Hochburg der rechtsextremen Musik-Szene.
Pressekontakt:
Freie Presse (Chemnitz)
Torsten Kleditzsch
Telefon: +49 371 656-10400
torsten.kleditzsch@freiepresse.de
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Datum: 21.05.2013 - 04:30 Uhr
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Chemnitz
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