Schwäbische Zeitung: Ein Projekt reicht - Kommentar
ID: 876408
Justizminister nicht herum: Gerade einmal 46 Straftäter waren in den
eineinhalb Jahren des Projektes geeignet und gewillt, durch eine
elektronische Fußfessel überwacht zu werden. Dagegen haben im Jahr
2012 fast 5300 Personen die gemeinnützige Arbeit über das Angebot
"Schwitzen statt sitzen" gewählt.
Folglich ist es die richtige Entscheidung, das Fußfesselmodell
einzustampfen und stattdessen die Finanzierung des Arbeitsprojektes
mittelfristig zu sichern. Auch wenn es hier keine 100-prozentige
Überschneidung gibt: Doppelstrukturen leistet sich die grün-rote
Landesregierung im Südwesten schon zu häufig, beispielsweise in der
Bildungspolitik. In Zeiten knapper Kassen eine Peinlichkeit. Hinzu
kommt, dass es im Sinne der Resozialisierung sinnvoller ist, die
Straftäter mit gemeinnütziger Arbeit wieder an einen geregelten
Tagesablauf zu gewöhnen, als sie mit einer elektronischen Fußfessel
während ihres Hausarrestes zu überwachen.
Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 0751/2955 1500
redaktion@schwaebische-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.05.2013 - 21:22 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 876408
Anzahl Zeichen: 1258
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Ravensburg
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 243 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schwäbische Zeitung: Ein Projekt reicht - Kommentar"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Schwäbische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Schwäbische Zeitung
Schwäbische Zeitung: Alles Gute, alte Tante SPD! - Leitartikel ...
Sie ist mehr als eine große deutsche Partei. Die SPD ist die große Partei in Deutschland. In diesen Wochen feiern die Sozialdemokraten ihre Gründung vor 150 Jahren, heute ist der offizielle Geburtstag. Mit Recht sind die SPD-Mitglieder auf ihre Geschichte stolz und die Deutschen - gleich welc
Rheinische Post: Das Bankgeheimnis fällt ...
Es bedurfte einer großen Banken- und Schuldenkrise, um manche Reichen und Top-Unternehmen stärker in die Steuerpflicht zu nehmen. Im Zeitalter von Steuer-CDs und automatischem Datenaustausch ist es auch dem Letzten klar geworden, dass Steuerflucht kein Kavaliersdelikt ist, sondern empfindliche
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR SPD wird 150 Jahre alt Partei des Aufstiegs THOMAS SEIM ...
Heute feiert die älteste Partei Deutschlands ihren Geburtstag. Die SPD wird 150 Jahre alt. Sie hat zwei Weltkriege überstanden. Sie hat große Siege bei Wahlen gefeiert und bittere Niederlagen kassiert. Sie hat Deutschland 1918 aus der Monarchie in die erste Republik geführt, als einzige Parte
Stuttgarter Zeitung: Glänzendes Gestern / Leitartikel zu SPD/Jubiläum ...
Von alter Stärke, die sie einst zur gleichzeitig gesellschaftlich bestimmenden Kraft sowie zur mitglieder- und stimmenstärksten Partei in Deutschland gemacht hat, ist die SPD weit, weit entfernt. Die SPD schwächelt dabei nicht trotz, sondern gerade wegen ihres großen geschichtlichen Erfolges:




