IHKs zeigen Ansätze für die Zukunft des stationären Handels in Baden-Württemberg auf

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Quo vadis Facheinzelhandel?



(PresseBox) - Wie man den Medien und Stimmen vieler sogenannter "digital natives" - also Menschen, welche mit Computern, dem Internet und Smart-Phone aufgewachsen sind - entnehmen kann, ist die Zukunft des Einzelhandels nur eine digitale. Das heißt nach Vorstellung der "Generation Facebook": weg von stationären Fachgeschäften mit Produkten zum Anfassen und Experten, die vor Ort beraten, hin zu virtuellen Online-Shops à la Amazon. Tatsächlich zeigt ein Blick auf Statistiken zum Kunden-Kaufverhalten der letzten Jahre einen rasanten Anstieg des Online-Handels, der nach Angaben des Handelsinstituts "EHI" im vergangenen Jahr die 10-Prozent-Marke überschritten hat. Für 2025 werden Umsätze von bis zu 30 Prozent prognostiziert. Ist das Ende des klassischen Einzelhandels damit eingeläutet?
Laut der Studie "Dem Kunden auf der Spur" von Roland Berger Strategy Consultants werden 9 von 10 Einkäufen nach wie vor im stationären Handel getätigt. Obwohl ein Großteil der Jüngeren und Online-Begeisterten "offline" kauft, warnt Prof. Dr. Harald Unkelbach, dass man die Entwicklung in Richtung Online-Einkauf nicht unterschätzen darf. In einigen Bevölkerungsgruppen kaufen bereits über 20 Prozent online ein. Und diese steigenden Zahlen sind noch lange nicht am Ende - gerade bei Produkten, die wie beispielsweise Musik-CDs, Computerspiele oder Filme standardisiert, wenig individuell, nicht beratungsintensiv und mit geringer After-Sales-Dienstleistung verbunden sind. Unkelbach: "Genau aus diesem Grund haben sich die badenwürttembergischen IHKs Gedanken zu Beispielen gemacht, wie ein 'Fachhandelskonzept 2.0' aussehen kann."
In der ab sofort bei jeder IHK erhältlichen neunten Ausgabe der beliebten Broschüre "OFFENSIV für den Fachhandel" werden Handlungsansätze zu Fragen der Stärkung stationärer Umsätze, zur Rolle neuer Technologien sowie zu erfolgreichen best-practice-Beispielen vorgestellt. Wer wissen möchte, wie mit der Digitalisierung von Kassenzetteln, dem Einsatz von Location based Services oder der Bereitstellung von mobil abrufbaren QR-Codes neue Möglichkeiten der Kundenbindung für Einkäufe vor Ort erreicht werden können, sollte sich ein Exemplar des Magazins sichern.


So zieht auch der Handelsexperte der IHK Heilbronn-Franken Herbert Feiler ein positives Fazit für die Zukunft des stationären Handels: "Gerade die Konzentration auf individuelle beratungs- und serviceintensive Sortimentsbereiche bietet besondere Chancen. Addiert man die Möglichkeiten für digitale Ergänzungen, die dem Kunden via Tablet oder Smart-Phone zum Produkt zusätzlich zur Verfügung gestellt werden können, ergibt sich in Kombination mit intelligenten, Internetbasierten Stadtmarketing-Maßnahmen riesiges Potenzial für den Fachhändler vor Ort - heute wie auch in Zukunft."
Möglichkeiten für ein zukunftsorientiertes Stadtmarketing sind - umfassender noch als in der Broschüre - in der Benchmark-Studie "Stadtmarketing Baden-Württemberg" dargestellt. Das gemeinsam für den Südwesten von IHKs, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, Handelsverband Baden-Württemberg und CIMA Beratung + Management GmbH herausgegebene Druckwerk ist ebenfalls im Internet unter www.heilbronn.ihk.de Dok.nr. UUM000055 abrufbar.

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Datum: 27.05.2013 - 09:53 Uhr
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