Saarbrücker Zeitung: Kinderschutzbund-Präsident Hilgers macht Familienministerin Schröder für Umsetzungsprobleme bei Bundeskinderschutzgesetz verantwortlich - Kaum Verbesserungen
ID: 884137
Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, hat große Umsetzungsprobleme beim
neuen Bundeskinderschutzgesetz beklagt und dafür
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) verantwortlich
gemacht.
"Das Gesetz hat sicher dazu geführt, dass in einzelnen Kommunen
Netzwerke für frühe Hilfen entstanden sind und Jugendhilfe,
Bildungseinrichtungen sowie Ärzte dort gut zusammen arbeiten. Aber
flächendeckend hat sich leider nichts verbessert", sagte Hilgers der
"Saarbrücker Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe).
Viele Beschäftigte in der Jugendhilfe würden das Gesetz überhaupt
nicht kennen. "Das Familienministerium finanziert keine
entsprechenden Fortbildungsmaßnahmen, und Werbung betreibt es auch
nicht". Damit bleibe das Gesetz 500 Tage nach seinem Inkrafttreten
weit hinter dem Anspruch von Familienministerin Schröder zurück,
kritisierte Hilgers.
Die Ministerin will heute auf einer Fachveranstaltung in Berlin
Bilanz über das Bundeskinderschutzgesetz ziehen, das am 1. Januar
2012 in Kraft trat und wirksamer vor Verwahrlosung, Gewalt und
sexuellen Missbrauch schützen soll. Dazu meinte Hilgers: "Dass Frau
Schröder gerade jetzt Bilanz zieht, ist wohl eher dem Wahlkampf
geschuldet, als der Einsicht, Versäumtes endlich wettzumachen".
Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin
Telefon: 030/226 20 230
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.06.2013 - 03:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 884137
Anzahl Zeichen: 1571
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Saarbrücken
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 247 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Saarbrücker Zeitung: Kinderschutzbund-Präsident Hilgers macht Familienministerin Schröder für Umsetzungsprobleme bei Bundeskinderschutzgesetz verantwortlich - Kaum Verbesserungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Saarbrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zum Tag des Lokaljournalismus am Dienstag macht sich die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) für eine Journalismus-Förderung stark. Diese solle unabhängig von staatlicher Einflussnahme sein. Der "Saarbrücker Zeitung" sagte Rehlinger: "Guter Lokaljournalismus i
"Ärgernis" - Ex-ZDK-Präsidentin äußert Verständnis für Kramp-Karrenbauer und kritisiert Nachfolgerin ...
Ex-Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erhält nach ihrem Austritt aus dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wegen dessen Kritik an der Migrationspolitik der Union Rückendeckung von der früheren Chefin des katholischen Laienverbands. Die Saarländerin Rita Waschb
Ex-Bundesverfassungsrichter unterstützt Merz und nennt Fünf-Punkte-Plan "richtig" ...
Der frühere saarländische Ministerpräsident und ehemalige Bundesverfassungsrichter Peter Müller (CDU) hat das Vorgehen der Union bei der Abstimmung über die Migrations-Anträge im Bundestag verteidigt. Zugleich lobte er den Fünf-Punkte-Plan von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, der unter and
Weitere Mitteilungen von Saarbrücker Zeitung
Saarbrücker Zeitung: Boom bei Patenten für Windkraft und Solar ...
Die Branche der Erneuerbaren Energien boomt auch technologisch. Die Zahl der Patentanmeldungen ist in diesem Bereich im Jahr 2012 auf den Rekordwert von 2205 gestiegen. Das ist ein Anstieg um 41 Prozent im Vergleich zu 2010 und eine Vervierfachung gegenüber 2006. Das geht aus aktuellen Daten de
Rheinische Post: Bundübernimmt Kosten für vertrauliche Geburt ...
Der Bund wird die Kosten für die vertrauliche Geburt für werdende Mütter in Not übernehmen. Dies geht aus einem Änderungsantrag zum Gesetz zur vertraulichen Geburt hervor, der der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe) vorliegt. Kliniken, die eine vertra
Rheinische Post: Friedrich verlangt Wiedereinreisesperre für Armutsflüchtlinge ...
Unmittelbar vor einem Treffen der Justiz- und Innenminister der EU hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich die Forderung nach einer Wiedereinreisesperre für Armutsflüchtlinge erneuert. "Der Missbrauch des Freizügigkeitsrechts muss EU-weit unterbunden werden", sagte der CSU-Polit
Rheinische Post: Bundesinnenminister Friedrich bedauert unzureichenden Hochwasserschutz ...
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat angesichts überfluteter Innenstädte sein Bedauern über den unzureichenden Hochwasserschutz ausgedrückt. Zwar hätten viele Maßnahmen dazu beigetragen, das Schlimmste zu verhindern. "Leider ist das nicht überall gelungen", räumte




